Handball DHB Frauen: Doppeltest gegen Russland

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Handball Nationalmannschaft DHB Frauen: Hinten von links: Co-Trainerin Heike Horstmann, Torwarttrainerin Debbie Klejn, Saskia Lang, Xenia Smits, Luisa Schulze, Evgenija Minevskaja, Alicia Stolle, Emily Bölk, Physiotherapeutin Angelika Steeger-Adams, Physiotherapeutin Edith Pastoors. Mitte: Teammanager Wolfgang Sommerfeld, Bundestrainer Henk Groener, Angie Geschke, Julia Behnke, Isabell Roch, Madita Kohorst, Dinah Eckerle, Meike Schmelzer, Maren Weigel, Mannschaftsbetreuerin Wilma Nenninger, Mannschaftsärztin Dr. Mara Friton. Unten: Marlene Zapf, Maike Schirmer, Stella Kramer, Ina Großmann, Anna Loerper, Antje Lauenroth, Franziska Müller, Amelie Berger, Alina Grijseels, Lone Fischer. - Foto: Sascha Klahn/DHB
Handball Nationalmannschaft DHB Frauen: Hinten von links: Co-Trainerin Heike Horstmann, Torwarttrainerin Debbie Klejn, Saskia Lang, Xenia Smits, Luisa Schulze, Evgenija Minevskaja, Alicia Stolle, Emily Bölk, Physiotherapeutin Angelika Steeger-Adams, Physiotherapeutin Edith Pastoors. Mitte: Teammanager Wolfgang Sommerfeld, Bundestrainer Henk Groener, Angie Geschke, Julia Behnke, Isabell Roch, Madita Kohorst, Dinah Eckerle, Meike Schmelzer, Maren Weigel, Mannschaftsbetreuerin Wilma Nenninger, Mannschaftsärztin Dr. Mara Friton. Unten: Marlene Zapf, Maike Schirmer, Stella Kramer, Ina Großmann, Anna Loerper, Antje Lauenroth, Franziska Müller, Amelie Berger, Alina Grijseels, Lone Fischer. – Foto: Sascha Klahn/DHB

Handball DHB Frauen: Auf dem Weg zur Europameisterschaft in Frankreich (29. November bis 16. Dezember) warten auf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zum Start in das Länderspieljahr 2018/19 zwei echte Härtetests.

Am Samstag, 29. September, in Dessau-Roßlau sowie einen Tag später in Nordhausen trifft die Mannschaft von Handball Bundestrainer Henk Groener jeweils auf Russland. Anpfiff in der Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau ist um 15 Uhr, die Partie in der Wiedigsburghalle in Nordhausen beginnt um 14 Uhr.

09.07.2018 – PM DHB / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

„Die Woche im September ist ein wichtiger Zwischenschritt zur Europameisterschaft. Wir wollen die Tage für intensive Einheiten nutzen“, sagt Bundestrainer Henk Groener. „Die Spiele gegen einen hochkarätigen Gegner wie Russland runden die Woche gut ab und sind mit Blick auf die EM wichtig, um unsere Entwicklung voranzutreiben. Daher freuen wir uns auf die Kräftemessen mit dem Olympiasieger.“

Die Partie Deutschland gegen Russland ist ein echter Klassiker im Frauen-Handball. Bislang standen sich beide Nationen 75 Mal gegenüber, 23 Siege feierte die deutsche Mannschaft und in sechs Partien trennten sich beide Seiten Unentschieden. Zuletzt kreuzten sich die Wege in den WM-Play Offs 2015, in denen die russische Auswahl mit zwei knappen Erfolgen die WM-Qualifikation für die Endrunde in Dänemark perfekt machte.

Erwähnenswert: Das Heimspiel fand damals in der Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau statt – das bisher neunte und letzte Länderspiel einer deutschen Nationalmannschaft in der Arena. Im September wird es somit zu einem kleinen Länderspieljubiläum in Sachsen-Anhalt kommen.

„Dessau ist eine Handball-Stadt, sowohl bei den Männern als auch den Frauen. Neben den vielen Länderspielen, fanden auch zweimal der deutsche Super-Cup sowie über 25 hochkarätige internationale Handballturniere in den vergangenen 20 Jahren in der Anhalt-Arena statt. Aber ein Handball-Länderspiel der Frauen ist immer etwas ganz Besonderes. Deshalb freuen wir uns und auch das handballverrückte Dessau auf die Begegnung Deutschland gegen Russland. Das ist ein echter Klassiker“, sagt Ralph Hirsch, Sportdirektor vom örtlichen Ausrichter Anhalt Sport e.V.

Bereits einen Tag später treffen sich beide Mannschaften zu einem zweiten Länderspiel in der Wiedigsburghalle in Nordhausen, die erstmals Schauplatz eines Handball-Länderspiels sein wird.

„Als Veranstalter in der Stadt Nordhausen freuen wir uns riesig auf dieses außergewöhnliche Sportevent und sind sehr stolz, dass wir es hier austragen dürfen. Die Vergabe an Nordhausen verstehen wir auch als eine Wertschätzung für unsere seit 2012 geleistete Arbeit zu den Champions-League-Spielen des Thüringer HC in unserer Halle. Für unser tolles Publikum ist ein solches Länderspiel ebenfalls eine Auszeichnung für die immer wieder gezeigte Begeisterungsfähigkeit“, sagt Andreas Meyer, Geschäftsführer der LK Sportmarketing Nordhausen UG.

Die Länderspiel-Premiere in Nordhausen organisieren die Stadt Nordhausen und der Deutsche Handballbund mit dem amtierenden deutschen Meister Thüringer HC.

„Nordhausen ist seit vielen Jahren unsere sportliche Heimat für die Champions League-Heimspiele. Auch den HBF-Supercup werden wir am 01. September in der Wiedigsburghalle ausrichten. Wir freuen uns, nun auch einmal ein Länderspiel der Frauen mit austragen zu dürfen. Das Spiel verspricht sportliche Spitzenklasse und wir werden für einen würdigen Rahmen sorgen. Besonders schön ist dieses Spiel für die Vielzahl an deutschen Nationalspielerinnen in unserem Kader. Für sie wird das Duell ein echtes Heimspiel, sie kennen die Halle, die Stadt und auch unsere vielen treuen Fans“, sagt Tobias Busch, Geschäftsführer des Thüringer HC.

Im Anschluss an die Maßnahme im September finden im Oktober drei Regionallehrgänge statt, ehe die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener Mitte November in die unmittelbare EM-Vorbereitung startet. Mit einer Partie gegen Europameister und Vize-Weltmeister Norwegen beginnt für die DHB-Auswahl am Samstag, 1. Dezember, die EHF EURO. Es warten weitere Gruppenspiele gegen Rumänien (Montag, 3. Dezember) sowie Tschechien (Mittwoch, 5. Dezember). Spielort der deutschen Vorrundengruppe ist Brest.

Die ersten drei Mannschaften jeder der vier Vorrunden-Gruppen qualifizieren sich für die Hauptrunde. Im Falle der sportlichen Qualifikation geht es für Deutschland in der Hauptrunde vom 7. bis 12. Dezember in Nancy weiter. Dort würden als mögliche Gegner Ungarn, Spanien, Niederlande und Kroatien warten.


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