Handball EM 2018: Spanien verdienter Europameister

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Handball EM 2018 - Finale - Spanien - Arena Zagreb - Foto: SPORT4FINAL
Handball EM 2018 – Finale – Spanien – Arena Zagreb – Foto: SPORT4FINAL

Handball EM 2018 Kroatien: Weltmeister Markus Baur widmete sich in seiner letzten Kolumne für die DKB Handball Bundesliga dem neuen Europameister Spanien und erklärte das Erfolgsgeheimnis.

Handball EM 2018: Spanien wurde zum ersten Mal in der Geschichte Handball-Europameister im erfolgreichen Finale gegen Schweden. 

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet LIVE aus Zagreb.

 

30.01.2018 – PM HBL / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2018 Kroatien: „Die Spanier und die Schweden haben sich ihre Finalteilnahme redlich verdient. Die Schweden waren im skandinavischen Duell mit Dänemark das bessere Team, hätten sich fast noch um den verdienten Lohn gebracht, haben dann aber die Verlängerung doch noch gewonnen. Und die Spanier haben gegen die Franzosen ein überragendes Spiel gemacht. Genauso wie zwei Tage später im Finale.

Der Turnierverlauf der Spanier hat mich ein wenig an den deutschen EM-Titel vor zwei Jahren erinnert. Sie haben sich über ihre variable Abwehr in eine gewisse Selbstverständlichkeit rein gespielt, haben mal 6:0 gedeckt, mal fast 3:3 und so jeden Gegner unter Bedrängnis gebracht und Fehler provoziert. Gegen Deutschland und auch im Finale gegen Schweden haben die Spanier die Spiele in der zweiten Halbzeit durch diese flexible Deckung gewonnen. Die gewonnen Bälle haben sie im Angriff dann aber auch super verwertet. Das Spiel über die Kreisläufer war sehr gefährlich, die Außenspieler unglaublich effizient.

Gerade durch die Siege über Deutschland und Frankreich haben sich die Spanier ein solches Selbstvertrauen fürs Finale geholt, dass es unmöglich war, gegen sie zu gewinnen. Und selbst wenn sich der Stammtorhüter Vargas verletzt, kommt eben Arpad Sterbik nach und hält alles. Wenn so etwas funktioniert, wirst du eben Europameister. Das haben sich die Spanier verdient.

Taktisch ist mir aufgefallen, dass ausgerechnet der neue Europameister am seltensten mit dem zusätzlichen Feldspieler agiert hat. Dafür haben sie die flexibelste Deckung hingestellt und hatten zusammen mit Schweden das beste Umschaltspiel im Turnier. Das waren sehr ausschlaggebende Faktoren für den Erfolg.“


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