Handball EM 2018: Deutschland nach „vergebenem Matchball“ nur Remis gegen Mazedonien


Handball EM 2018 - Deutschland vs. Mazedonien - Arena Zagreb - Foto: SPORT4FINAL
Handball EM 2018 – Deutschland vs. Mazedonien – Arena Zagreb – Foto: SPORT4FINAL

Handball EM 2018 Kroatien: Deutschland und Bundestrainer Christian Prokop standen im dritten Vorrunden-Match gegen Mazedonien stark unter Druck und konnten trotz Leistungssteigerung in der Abwehr nur ein leistungsgerechtes 25:25 (12:11) Remis erzielen.

Handball EM: Die bad boys belegen hinter Mazedonien mit vier Punkten den zweiten Platz und gehen mit zwei Punkten in die Hauptrunde nach Varazdin.

Bob Hanning: „Wir haben uns durch die vielen Unterbrechungen aus unserem System heraus bringen lassen. Von vier Bonuspunkten haben wir in der Vorrunde nur zwei Gewonnen. In der Abwehr hat das mit Lemke besser funktioniert. Unsere Probleme lagen im Angriff, speziell auf Rückraum Mitte und links. Die letzte Aktion 11 Sekunden vor Schluss wurde in Überzahl nicht gut gespielt. Das war ein vergebener Matchball. Wir sind jetzt zum Siegen verdammt.“

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet LIVE aus Zagreb.

17.01.2018 – PM DHB / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2018 Kroatien: Handball EM 2018 Kroatien: Mehr Abwehrstabilität konnte durch Finn Lemke, Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler erreicht werden. Dafür verliert der Positionsangriff seine Schärfe und Präzision. In das Tempospiel ist das deutsche Team nicht gekommen. Die Chancenverwertung war auch nur durchschnittlich. Eine klare Leistungssteigerung muss das Prokop-Team in der Hauptrunde gegen Spanien, Dänemark und Tschechien nachweisen.

Die Spieltermine:

19. Januar 18:15 Uhr: Deutschland vs. Tschechien

21. Januar 18:15 Uhr: Deutschland vs. Dänemark

24. Januar 20:30 Uhr: Deutschland vs. Spanien

Tabelle: Mazedonien 3 Punkte, Spanien, Dänemark, Deutschland, Tschechien je 2 Punkte, Slowenien 1 Punkt

Deutschland bekam das Match „gefühlt“ Mitte der ersten Halbzeit in den Griff, um es Mitte der zweiten Hälfte wieder an Mazedonien abzugeben. Deutschland kämpfte sich über die 7-gegen-6-Taktik wieder heran. Die Leistungskonstanz ist derzeit aber nicht im bad boys Team vorhanden, um eine knappe Führung ins Ziel zu bringen. Silvio Heinevetter rette eine klare Chance Mazedoniens durch den freien Stoilov. Im Gegenzug hatte Deutschland nach der Auszeit 11 Sekunden Zeit für den letzten Angriff, der nicht gut durchdacht war und scheiterte.

Am SPORT4Final-Mikro waren:

Christian Prokop: „Es war ein gerechtes Ergebnis. Wir hätten verlieren aber auch noch gewinnen können. Von der kämpferischen Einstellung und in der Abwehr bin ich zufrieden. Im Angriff müssen wir noch mehr Alternativen suchen. Das heißt nicht neue Spieler sondern einen besseren Positionsangriff spielen. Steffen Weinhold hat uns im Angriff viel geholfen.“

Tobias Reichmann: „Ich bin sehr enttäuscht, weil wir die Chance zum Sieg noch hatten und im Angriff zu viele Bälle vergeben haben.“

Maximilian Janke: „Der eine Punkt ist zu wenig. Wir haben zwar besser als gegen Slowenien gespielt, aber es hat wieder nicht gereicht.“

Patrick Wiencek: „Wir haben heute das Spiel im Angriff verloren. Da fehlte uns das Selbstbewusstsein. Gefühlt hätten wir gewinnen können oder sogar müssen.“

Andreas Wolff: „Es hat einfach die Cleverness gefehlt, um so ein Match zu gewinnen. Trotz besserer Deckung ist es uns nicht gelungen, besser die Tore vorzubereiten. Nun müssen wir alle Spiele in der Hauptrunde gewinnen, um ins Halbfinale zu kommen.“

Statistik:

Deutschland vs. Mazedonien 25:25 (12:11)

Spielfilm: 3:6 (14.), 10:7 (22.), 12:11 (HZ) – 13:11 (31.), 16:19 (42.), 21:20 (51.), 25:24 (58.), 25:25 (EST)

Man of the Match: Borko Ristovski

Torhüter: 10:14 Paraden (29:36 Prozent)

Torschützen: Weinhold (8), Gensheimer (5) – Taleski (6), Lazarov (5)

Wurfeffizienz: 56:58 Prozent

Technische Fehler: 8:4


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