Handball EM 2018: Stimmen vom Medientag vor dem Finale

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Handball EM 2018 - Jim Gottfridsson - Schweden - Media Call am 27.01.2018 in Arena Zagreb - Foto: SPORT4FINAL
Handball EM 2018 – Jim Gottfridsson – Schweden – Media Call am 27.01.2018 in Arena Zagreb – Foto: SPORT4FINAL

Handball EM 2018 Kroatien: Vor dem großen Finale der EHF EURO zwischen Spanien und Schweden sprach SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp beim Medientag mit Rodrigo Corrales und Gonzalo Perez de Vargas (Spanien), Andreas Palicka, Frederic Pettersson, Niclas Ekberg und Jim Gottfridsson (Schweden), Michael Damgaard und Rene Toft Hansen (Dänemark) sowie Kentin Mahe (Frankreich).

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet LIVE aus Zagreb.

 

27.01.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2018 Kroatien: Stimmen vom Medientag vor dem Finale

Michael Damgaard (Dänemark): „Es war mental sehr schwer zu verkraften, immer wieder in den 60 Minuten einem Rückstand hinter her zu laufen. Zudem wirkte Schweden so stark wie noch nie mit einen sehr starken Torhüter. In der Verlängerung hätten wir einmal in Führung gehen können. Leider ist es uns nicht gelungen, in Führung die Schweden unter Druck zu setzen. Der Druck blieb auf unserer Seite. Gegen Weltmeister Frankreich werden wir alles rein werfen.“

Andreas Palicka (Schweden): „Ich habe mich gegen Dänemark sehr gut gefühlt. Ich glaube, es war unser bestes Spiel seit eineinhalb Jahren mit dieser neuen Mannschaft und dem Trainer. Spanien ist für mich wegen der großen individuellen Stärke Favorit. Sie haben auch Deutschland und Frankreich besiegt. Das sagt alles.“

Frederic Pettersson (Schweden): „Wenn man so eine Spiel in der Verlängerung gewinnt, ist man einfach nur glücklich. Wir müssen im Finale aber noch besser spielen gegen den Favoriten. Unsere Abwehr wird noch stärker gefordert werden. Aber wir haben eine große Chance auf den Titel, die wir vor unserer Heim EURO 2020 nutzen möchten.“

Jim Gottfridsson (Schweden): „Wir haben uns sehr gut in den letzten Jahren verbessert. Unser Team hat ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl, was der Schlüssel für Erfolge ist. Wir lachen viel auch außerhalb der Halle und sind gut drauf. Wir müssen im Finale aus dem Rückraum weiter so gut treffen und wenn unsere Abwehr mit dem Torhüter steht, dann werden wir eine große Chance zum Sieg gegen Spanien haben. Wir haben aber großen Respekt vor diesem Gegner, der die beste Mannschaft der Welt, Frankreich, besiegt hat.“   

Gonzalo Perez de Vargas (Spanien): „Erstmal bin ich sehr traurig, dass ich hier nicht mehr spielen kann. In dieser Mannschaft zu sein, ist sehr schön. Nicht nur wegen des Erfolges, den uns nicht so viele zugetraut hatten. Mit dem Spiel gegen Deutschland haben wir uns so gesteigert, wie Deutschland vor zwei Jahren. Wenn man bedenkt, dass wir einen Tag zuvor noch sehr schlecht gegen Slowenien gespielt haben. Arpad Sterbik ist nicht mein Vertreter, sondern ein großer Spieler, von dem man sehr viel lernen kann. Ich hoffe, wir gewinnen den Titel und sind nicht so traurig wie 2016. Wir werden alles geben und ich drücke die Daumen.“

Rodrigo Corrales (Spanien): „Ich glaube, dass die Torhüter wieder so großen Einfluss auf das Spiel haben werden. Vielleicht haben wir da insgesamt einen kleinen Vorteil. Aber wenn Palicka nochmal so außergewöhnlich hält, wird es für mich und Arpad schwierig. Vielleicht haben wir ja auch den besseren Spielmacher, so dass wir im Angriff noch gefährlicher werden. Es wird wie immer eine knappe Entscheidung. Ein Siebenmeterwerfen finde ich nicht so gut. Lieber nach 60 oder 70 Minuten eine Entscheidung. Wir werden für den Sieg alles zeigen.“

Kentin Mahe (Frankreich): „Viele dänische und viele französische Spieler haben noch nie ein Halbfinale bei einem großen Turnier verloren. So waren diese Niederlagen für uns beide Neuland. In Rio wussten beide Seiten vor dem Spiel, dass sie eine Medaille gewinnen werden. Jetzt nur noch eine Mannschaft. Am Ende ist alles eine Frage des Willens. Ich denke, wir können stolz auf das sein, was wir gemacht haben. Wir alle haben lange Vorbereitungen und ein langes Turnier hinter uns, und bis gestern hatten wir keinen einzigen Fehler gemacht. Wir können zufrieden sein, es ist nicht das Ende der Welt. Wir sind immer noch im Spiel, um eine Medaille zu gewinnen. Natürlich ist es nicht die, die wir wollten, aber es ist, was es ist. Es war frustrierend, es fühlte sich an, als wären wir ohne Kraft, ohne Lösungen. Die spanische Abwehr war sehr gut und das war der Schlüssel zum Sieg im Halbfinale. An einem Punkt waren wir neun Tore zurück. Manchmal passiert es im Sport. Wir wollen das Turnier auf eine nette Art beenden. Es wird ein kompliziertes Spiel, aber wir sind motiviert. Also werden Details und der Wille entscheiden.“

Rene Toft Hansen (Dänemark): „Wir werden um die Bronzemedaille kämpfen. Wir wollen die Bronzemedaille holen. Wir wollen etwas haben, das wir in unsere Hände legen können, um in Dänemark etwas nach Hause zu bringen. Wir haben gestern in der Abwehr sehr schlecht gespielt und hatten ein großes Problem damit, Tore gegen Andreas Palicka zu erzielen. Heute sind wir sehr enttäuscht, aber wir müssen morgen ins Spiel gehen und unser bestes Spiel gegen Frankreich spielen. Sie haben eine wirklich gute Mannschaft.“

Niclas Ekberg (Schweden): „Es wird ein intensives Spiel. Ich bin wirklich glücklich und ich hoffe, wir können den Moment genießen und entspannen und Spaß haben. Wenn wir das machen, spielen wir unser bestes Spiel. Wir haben das Halbfinale gewonnen, aber unsere Arbeit ist hier nicht erledigt. Der Team-Charakter ist ein großer Faktor unseres Teams. Wir bilden eine großartige Gruppe zusammen. Wir haben viel Spaß, wir lachen die ganze Zeit und wir genießen nur unsere Zeit zusammen. Ich hoffe, dass alle Zuschauer und die Zuschauer Zuhause das sehen. Arpad Sterbik ist ein großartiger Torwart. Bei den großen Spielen ist er immer in Bestform. Jetzt müssen wir konzentriert sein und unser Bestes geben.“


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