Handball WM 2015 Dänemark: Deutschland vs. Brasilien mit vermeidbarer Niederlage


HANDBALL-WM 2015 Dänemark: Deutschland verliert am dritten Spieltag bei der Handball WM das intensive Vorrunden-Match gegen Titelverteidiger Brasilien mit 21:24 (8:9) Toren – eine mehr als vermeidbare Niederlage!

Trotz der beiden verlorenen Punkte kann die deutsche Handball-Nationalmannschaft aus eigener Kraft mit zwei Siegen gegen Südkorea und der Demokratischen Republik Kongo den Einzug ins WM-Achtelfinale sicherstellen.

Handball WM 2015 Dänemark: Clara Woltering - Foto: Sascha Klahn/DHB
Handball WM 2015 Dänemark: Clara Woltering – Foto: Sascha Klahn/DHB

Die starken Torhüterleistungen von Clara Woltering und Barbara Arenhart sowie die zwei besten Spielerinnen der letzten Handball-WM 2013, Eduarda Amorim und Susann Müller, drückten dem Match ihren Stempel auf. Bundestrainer Jakob Vestergaard „erinnerte“ seine Spielerinnen bei der zweiten Auszeit in der 44. Minute daran, dass „wir zu viele Fehler machen“.

Handball der Extraklasse: SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet aus Kolding und vom Final-Wochenende in Herning.

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08.12.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona
Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona

Handball EHF EURO 2016 der Männer im Januar 2016 aus Polen:

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Wroclaw und den Finalspielen in Kraków.

Knackpunkte der Begegnung waren die schwächere zweite deutsche Halbzeit (8 technische Fehler – insgesamt 13; Brasilien 18 im Match) und die Abschlussschwäche vor der Pause mit insgesamt 6 Pfosten- und Lattentreffern (incl. eines vergebenen Strafwurfes) sowie in der torlosen Zeit zwischen der 51. (bei 20:19) und 58. Minute (23:19). Bei 10 technischen Fehlern Brasiliens vor der Pause kein Kapital in Form einer Halbzeit-Führung heraus zu schlagen, stellte auch eine Weichenstellung für die zweite Hälfte dar. Denn die Führung hätte auch mehr Sicherheit und mentale Stärke in der entscheidenden Crunchtime gegeben, die das kämpfende deutsche Team nervenschwach verlor.

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Die Abwehr- und Torhüterleistung stimmte auf beiden Seiten bei gehaltenen Bällen von 19 zu 14 zu Gunsten Brasiliens. Deutschland war bis zum 6:6 (20.) die leicht tonangebende Mannschaft und ging letztmalig beim 11:12 nach 35 Minuten in Führung. Brasilien stellte seine Abwehr noch mehr auf körpernahe, offensive  Deckungsarbeit um und kam mehr gegen die gefährlichen deutschen Rückraumschützen heraus. Der Titelverteidiger hatte Vorteile im Rückraum mit Ana Rodriguez und vor allem der abwehr- und angriffsstarken Eduarda Amorim, die als „Matchplayerin“ geehrt wurde. Bei 19:20-Rückstand vergab Susann Müller einen Siebenmeter, den die zweite brasilianische Torhüterin Mayssa Pessoa hervorragend hielt. Aber auch in der Schlussphase sollte sie zum entscheidenden Sieg-Faktor für Brasilien werden. Brasilien steht mit einem Bein im Achtelfinale der Weltmeisterschaft.

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