Handball WM 2015 Dänemark: Deutschland erhielt Lehrstunde von Frankreich

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HANDBALL-WM 2015 Dänemark: In der Vorrunden-Gruppe C bei der Handball-Weltmeisterschaft in Dänemark verlor die die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen nach desolater Leistung gegen Frankreich mit 20:30 (7:16) Toren.

Handball WM: Susann Müller - Foto: Sascha Klahn/DHB
Handball WM: Susann Müller – Foto: Sascha Klahn/DHB

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05.12.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona
Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona

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SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Wroclaw und den Finalspielen in Kraków.

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Quintessenz: Die DHB-Auswahl war gegen einen Topfavoriten der Handball WM in allen sportlichen, athletischen, spielerischen, taktischen und mentalen Bereichen klar unterlegen. Deutschlands Start in die Welttitelkämpfe ist gründlich in die „Hose“ gegangen.

Aus statistischer Sicht betrachtet: Die Wurfeffizienz lag bei durchschnittlich 60 zu 40 Prozent. Die Torhüterquote gewann Frankreichs Ausnahmekönnerin Amandine Leynaud, die überraschend nicht zur „Matchplayerin“ gewählt wurde, bis zu ihrer Auswechslung gegen das deutsche Gespann klar mit 53 zu 31 Prozent. Bei der Fehlerquote hieß das Verhältnis 8 zu 13. Hätte das französische Team ab Mitte der zweiten Hälfte das Ergebnis 27:14 (52.) nicht nur verwaltet, wäre das deutsche Debakel noch höher ausgefallen. Zur „Matchplayerin“ wurde Estelle Nze Minko gewählt.

Das DHB-Team hielt bis zum 4:6 (12.) noch Anschluss. Einzig und allein Katja Kramarczyk und Susann Müller (5 von 7 Tore in erster Hälfte) zeigten beim französischen Tempospiel Normalform. Die deutsche Abwehr fand kein Konzept und agierte hilflos sowie überfordert. In der ersten Hälfte lag die Wurfeffizienz Deutschlands bei 25 Prozent.

Als Deutschland nach der Pause drei Tore in Folge erzielte (16:10 – 34.), schaltete Frankreich schnell wieder einen Gang höher und „netzte“ seinerseits 5 Tore hintereinander zur 21:10-Vorentscheidung (39.) ein. Die französische Überlegenheit und „Arroganz“ offenbarte sich beim 23:12 (43.) mit einem „Kempa-Heber“ in Unterzahl! Deutschland konnte bei nachlassender französischer Konzentration wenigstens noch „Ergebniskosmetik“ betreiben.

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