Handball-WM 2015 Dänemark: Quo vadis Deutschland?


HANDBALL-WM 2015 der FRAUEN vom 5. bis 20. Dezember in Dänemark: 

SPORT4Final LIVE aus Kolding und Herning

Handball-WM: SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona
Handball-WM: Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona am 27. Januar 2013

Handball der Extraklasse: SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Frauen aus Kolding und dem Final-Wochenende in Herning.

 

 

 

10.11.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:

Handball-WM – Blick-Zurück:

Brasilien wurde bei der Handball-WM 2013 nach einer grandiosen Vorstellung im emotionsgeladenen „Hexenkessel-Höllen-Finale“ vor 19.467 Zuschauern in der Kombank Arena zu Belgrad gegen Gastgeber Serbien souveräner Handball-Weltmeister der Frauen. Die Live-Berichte unserer Redaktion aus Belgrad lauteten:

„Handball-WM 2013 – Brasilien grandioser Weltmeister“

„Brasiliens Cheftrainer Morten Soubak im Weltmeister-Interview mit SPORT4Final“

„Alexandra Nascimento im Weltmeister-Interview mit SPORT4Final“

Die deutsche Handball-Nationalnationalmannschaft spielte eine ausgezeichnete Vorrunde und ein sehr gutes Achtelfinale – in Summe sechs Siege in sechs Spielen. Serbiens Coach Sasa Boskovic äußerte sich im SPORT4Final–Interview sehr lobend über die Leistung des deutschen Teams bis zum Viertelfinale: „Deutschland war bisher bestes Team.“

Dann folgte das Quarterfinale gegen Dänemark: 12 Tore von „Matchplayerin“ und späterem „All-Star-Team-Mitglied“ Susann Müller reichten bei der 28:31-Niederlage allein nicht. Bei deutscher 26:24-Führung in der 52. Minute traf Anja Althaus völlig frei nur den Pfosten. Danach übernahm Dänemark mit 27:26 durch Jensen (6 Tore) das Zepter und gab die Führung über die Stationen 29:27 und 30:28 sowie den Sieg nicht mehr aus der Hand.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft war aber im Kreis der erweiterten Weltspitze nach Platz 17 bei der Handball-WM 2011 in Brasilien angekommen. Es folgte mit Platz 10 für Deutschland bei der Handball-EM 2014 in Ungarn und Kroatien der nicht erwartete „Entwicklungs-Einbruch“. Die SPORT4Final-Redaktion titelte ihren Kommentar folgendermaßen: DHB-Frauen-Nationalteam in Stagnationsphase – bilanzierende Gedanken.

Handball-WM – Blick-Voraus:

Der Däne Jakob Vestergaard übernahm im Frühjahr 2015 die Geschicke der Frauen-Nationalmannschaft mit dem klaren Perspektivziel einer Medaille bei der Heim-Weltmeisterschaft 2017 in deutschen Handball-Hallen. Der Neuformierungsprozess des deutschen Teams durch das neue Leitungsgespann mit Vestergaard und Teammanagerin Grit Jurack wurde nicht sofort konsequent begonnen. Als „sportliche Quittung“ musste der DHB das Scheitern in der WM-Qualifikation für Dänemark an Rekord-Weltmeister Russland im Frühsommer akzeptieren. Über eine Wildcard des Welt-Handballverbandes IHF schaffte die DHB-Auswahl der Frauen – Duplizität der Ereignisse zuvor bei den Männern für die Katar-WM im Januar 2015 – den „Sprung“ in das 24er-Feld der Weltmeisterschaft.

Die „aufdringlichste Frage“: Zeigt die Form-, Leistungs- und Entwicklungskurve der deutschen Frauen-Nationalmannschaft  nach dem „EM-Ausrutscher 2014“ wieder nach oben und kann womöglich an das gute Abschneiden mit Platz 7 in Serbien angeknüpft werden? Zumal es ganz wichtig  für die Teilnahme an den Olympia-Qualifikationsturnieren für Rio 2016 wäre, das Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Dänemark zu erreichen. Die SPORT4Final-Redaktion wird die deutschen Frauen in Dänemark gedanklich begleiten …


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