Handball WM 2015: Ungarn dominierte Dänemark. Polen im Achtelfinale


HANDBALL-WM 2015 Dänemark: In der Vorrunden-Gruppe A bei der Handball-WM in Dänemark sorgte Ungarn nach der eigenen Kanterniederlage gegen Montenegro am Vortag für eine kleine Sensation mit Wiederauferstehung beim ungefährdeten 29:22-Erfolg über Gastgeber Dänemark.

Handball EM 2014: Match zwischen Ungarn und Russland - Zsuzsanna Tomori (HUN) - Foto: Uros Hocevar / EHF Media
Handball EM 2014: Match zwischen Ungarn und Russland – Zsuzsanna Tomori (HUN) – Foto: Uros Hocevar / EHF Media

Dänemark schaffte nicht einmal die Führung in diesem Spiel vor 12.500 Zuschauern in Herning.

Der WM-Vierte von 2013, Polen, besiegte in einem kampfbetonten Match der Gruppe B Angola mit 29:27 Toren. Damit steht Polen mit Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc sicher im Achtelfinale der Handball-Weltmeisterschaft.

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona
Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona

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Für Ungarn war es ein „Start-Ziel-Sieg“ nach Maß und für die mentale Wiedergutmachung. Bis zum 8:7 (15.) konnte der WM-Gastgeber noch mithalten. Danach spielte der EM-Sechste des Vorjahres seine spielerischen Qualitäten aus und hatte in „Matchplayerin“ Zita Szucsanszki die überragende Akteurin (8 Tore – alle in erster Halbzeit) und Spielmacherin.

In der zweiten Halbzeit fiel die Match-Entscheidung zwischen der 38. Minute (19:15) und der 49. Minute (24:16), als Dänemark zehn Minuten kein Tor gelang. Torhüterin Sandra Toft rettete mit 8 Paraden nach der Pause die dänische Ehre und verhinderte den Untergang vor heimischer Kulisse. Anita Görbicz agierte in der zweiten Hälfte wieder als sichere Regisseurin, als Szucsanszki geschont wurde.

Polen kam gegen physisch starke Angolaner schwer in die Partie und lag bereits mit 13:8 nach 21 Minuten zurück. Zur Pause gelang zumindest die Resultats-Verbesserung mit der Hoffnung auf die Spielwende in der zweiten Hälfte. Angola ging letztmalig mit 25:24 (51.) in Führung. In der Schlussphase schaffte Polen in Überzahl ein 2:0 und gewann mit 29:27 Treffern. Erfolgreichste Torschützin war Natalia Bernardo (Angola) mit 8 Toren (bei 10 Versuchen). Als „Matchplayerin“ wurde Polens beste Torschützin Agnieszka Kocela (7 Treffer) geehrt, die auch den Siegtreffer für ihre Mannschaft erzielte.

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