Handball IHF Super Globe: Füchse Berlin Klub-Weltmeister. Paris St. Germain mit Weltklasse-Wahnsinns-Finish bezwungen

Handball IHF Super Globe: Titelverteidiger Füchse Berlin gewann nach 2015 auch in diesem Jahr die Klub-Weltmeisterschaft in Doha / Katar. Im Finale wurde der scheinbar übermächtige Favorit Paris St. Germain mit 29:28 (12:15) Toren bezwungen.  

Handball: Füchse Berlin Mannschaftsfoto 2016/2017 - Foto: Füchse Berlin
Handball: Füchse Berlin Mannschaftsfoto 2016/2017 – Foto: Füchse Berlin

Mit einer außergewöhnlich starken spielerischen und mentalen Leistung in Weltklassequalität schafften die Berliner Füchse, einen Sieben-Tore-Rückstand beim 15:22 (39.) in einen phänomenalen Sieg um zu drehen. Väter des Team-Erfolges waren vor allem in der Crunchtime Torhüter Silvio Heinevetter (13 Paraden), Petar Nenadic und Steffen Fäth.

08.09.2016 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:Frank Zepp

Handball IHF Super Globe: Das zweifache Weltmeister-Team von Trainer Erlingur Richardsson rief ihre kämpferischen Qualitäten, gekoppelt mit einer Steigerung in der Abwehrleistung, zum richtigen Zeitpunkt ab. Gut ins Match bei 3:2-Führung (8.) gekommen, gehörte danach die Matchführung dem Pariser Starensemble von Noka Serdarusic. Paris drehte das Spiel beim 6:11 (19.) durch Welthandballer Mikkel Hansen und war über die Pause hinweg bis zum 15:22 (39.) hoch überlegen.

Paris St. Germain schien das Match über die Zeit retten zu wollen oder war sich des Sieges zu sicher. In diesem „psychologischen Arroganz-Winkel“ erwachten die Berliner Füchse und starteten eine wahnsinnige Aufholjagd. Die Schlussphase mit dem zunehmenden „Sieg-Momentum“ gehörte den Berlinern in einer Art und Weise, die bislang nur die Bundesliga-Vereine fürchten durften. Petar Nenadic erzielte den ersten Ausglich beim 27:27 (57.), Fäth und Nenadic erhöhten auf 29:27 (60.) und der Weltmeistertitel gehörte den Füchsen.

Silvio Heinevetter sagte nach dem Finale: „Wir spielten gegen eins der besten Teams, das 40 Minuten besser als wir war. Danach kämpften und kämpften wir. Als wir auf ein Tor dran waren, glaubten wir an unsere Chance. Ich bin glücklich für mein Team.“

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