Handball-EM 2014: Viertelfinale anstelle der Hauptrunde


23.01.2014 – SPORT4Final-Kommentar:

Handball-EM 2014:

Reform des EM-Modus mit K.O.-Runde ab Viertelfinale bei Verzicht auf die Hauptrunde notwendig

Dänemark ist das einzige Team, das alle Spiele bei der Handball-EM 2014 gewann. Spanien, Frankreich und Kroatien verloren ein Match im Turnier. Insofern ist es folgerichtig, dass diese Teams, alle Sieger der Vorrundengruppen, im Halbfinale stehen. SPORT4Final stellt sich die Frage, ob im Interesse abnehmbarer Belastung für die Spieler und eines strafferen Spielplanes nicht auf die Hauptrunde verzichtet und dafür mit den jeweiligen zwei Gruppenbesten der Vorrundengruppen ein Viertelfinale bei künftigen Turnieren gespielt werden müsste!


 

23.01.2014 – EHF / SPORT4Final:

Handball-EM 2014 Dänemark: BLICK-Zurück – Die EM-Hauptrunde

Die Hauptrunde der Handball-EM 2014 in Dänemark ging am Mittwochabend, wie schon die Vorrunde, ohne größere sportliche Überraschungen zu Ende. Nun folgt das große Finalwochenende mit den Halbfinalspielen am Freitag zwischen Frankreich und Spanien sowie Dänemark und Kroatien. Am Sonntag werden die Finalspiele um den dritten Platz sowie den Titel des Europameisters 2014 ausgetragen.

SPORT4Final wirft einen Blick auf die wichtigsten Daten und Fakten nach den 42 Spielen der Vor- und Hauptrunde bei der Handball-EM 2014 in Dänemark, in denen insgesamt 2314 Tore erzielt wurden.

Kroatien und Spanien waren bisher noch nie Handball-Europameister. Ihre besten Ergebnisse waren Silbermedaillen. Spanien wurde Zweiter 1996, 1998 und 2006 und Kroatien 2008 und 2010.

Bislang konnte nur ein Gastgeber der Europameisterschaft auch den Titel gewinnen: Schweden im Jahr 2002. Spanien (1996), Slowenien (2004) und Serbien (2012) gewannen jeweils Silber.

Von den Teilnehmern des Halbfinals waren jeweils zweimal Europameister Frankreich (2006 und 2010) und Dänemark (2008 und 2012).

Vier europäische Teams sind bereits für die Handball-Weltmeisterschaft 2015 in Katar qualifiziert: Weltmeister und Titelverteidiger Spanien sowie die drei Halbfinalisten Kroatien, Frankreich und Dänemark. Die weiteren europäischen WM-Teilnehmer werden in neun Play-off-Spielen im Juni 2014 ermittelt. Die Auslosung der Partien findet am Finalsonntag statt. 

Kroatien hat zum sechsten Mal ein EM-Halbfinale erreicht. Zweimal schafften sie es bis ins Finale: 2008 (Verlierer gegen Dänemark) und 2010 (Verlierer gegen Frankreich).

Insgesamt zehn Spieler können ihre dritten Goldmedaillen bei Europameisterschaften gewinnen: Hans Lindberg, Michael Knudsen, Kasper Sondergaard, Bo Spellerberg (Dänemark, 2008, 2012) und Thierry Omeyer, Daniel Narcisse, Jerome Fernandez, Michael Guigou, Nikola Karabatic und Luc Abalo (Frankreich, 2006, 2010).

Andreas Nilsson aus Schweden schaffte bislang Einmaliges: 23 Tore bei 23 Wurfversuchen bedeuten 100 Prozent Effizienz.

In der Torschützenliste führt mit 44 Toren der isländische Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson die Rangliste der Top-Torjäger vor Kiril Lazarov (MKD/38) und Siarhei Rutenka (BLR/34) an.

Bei den gehaltenen Bällen liegt mit 70 Erfolgen der mazedonische Torhüter Borko Ristovski vorn. Ihm folgen im Ranking Nikola Marinovic (AUT) und Björgvin Gustavsson (ISL) mit jeweils 61 Paraden.

Die torreichsten Partien waren: Russland gegen Weißrussland (39:33 = 72 Tore), gefolgt von Frankreich gegen Weißrussland (39:30 = 69 Treffer).

Beste Abwehrreihen: Dänemark mit 125 Gegentreffer vor Kroatien (126) und Spanien (135).

Beste Angriffsreihen: Frankreich warf 157 Tore in den Spielen der Vor- und Hauptrunde und lag im „Angriffs-Ranking“ vor Spanien (156) und Dänemark (153).

Der schnellste Torwurf in der Hauptrunde: Kroatiens Stipe Mandilinic warf beim 20:19 in der Partie gegen Frankreich den Ball mit einer Geschwindigkeit von 113 km/h in das Tor. Zusammen mit dem schwedischen Rückraumspieler Johan Jakobsson, der ebenfalls mit 113 km/h im Vorrundenspiel gegen Montenegro erfolgreich war, teilt sich Mandilinic den ersten Platz.

Quelle: „EHF-EURO.com