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Bundestrainer-Sensations-Wende: Christian Prokop (SC DHfK Leipzig) will nun doch DHB-Coach werden

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Sensationelle Wende in den letzten 24 Stunden beim Chefcoach des SC DHfK Leipzig, Christian Prokop:

In der Pressekonferenz nach dem Bundesliga-Match bei der SG Flensburg-Handewitt äußerte überraschenderweise Prokop den Wunsch, doch Bundestrainer des Deutschen Handball-Bundes zu werden. Zuvor zeigten alle Signale ganz klar in die DHfK-Richtung.

Blick zurück: Am vergangenen Freitag informierte er seine Mannschaft über den Verbleib in Leipzig. Am Wochenende „sickerte“ nach Außen, dass er bereits dem DHB eine Absage erteilt habe. Nun hatte heute scheinbar Bob Hanning mit seinen Argumenten den Chefcoach zum Umschenken auf den Bundestrainer-Job bewegen können.

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30.11.2016 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Die Stimmen aus der Pressekonferenz mit Christian Prokop und SC DhfK-Geschäftsführer Karsten Günther:

Christian Prokop: „Ich habe mehrere Wochen gebraucht, um abzuwägen und zu überlegen. Ich habe eine persönliche Entscheidung getroffen. Die heißt, dass ich gern das Amt des Bundestrainers übernehmen möchte. Die Entscheidung ist mir schwer gefallen. Das habe ich immer betont. Weil ich eine besondere Beziehung und eine emotional starke Bindung zum SC DHfK Leipzig habe. Ich habe ewig mit mir gerungen und ich kann jetzt nur in Zukunft hoffen, dass der Verband und unser Verein faire Gespräche führen dürfen. Leipzig ist eine Herzensangelegenheit. Wir haben eine tolle Zusammenarbeit und eine tolle Entwicklung auf den Weg gebracht. Auf der anderen Seite möchte ich auch Verständnis dafür haben, dass es ein absolut reizvoller Beruf ist. Man kann eine junge deutsche Mannschaft weiter entwickeln und betreuen. Das „für und wieder“ möchte ich nicht öffentlich kommentieren.“

Karsten Günther: „Wir können die Entscheidung von Christian erstmal nur zur Kenntnis nehmen. Glücklich sind wir darüber nicht. Das ist ganz klar. Ich hätte mir schon gewünscht, dass die Spekulationen ein Ende haben und wir sagen können, wir machen das zusammen weiter. Wir werden uns jetzt an den Tisch setzen und Gespräche führen. Wie die ausgehen, kann ich heute noch nicht sagen.“

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