DHB: Männer-Team mit Kader für Schweiz und Spanien


DHB-Männer-Nationalmannschaft: Hinten von links: Teamkoordinator Volker Schurr, Michael Kraus, Tim Kneule, Steffen Weinhold, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Martin Strobel, Patrick Wiencek, Michael Müller, Teammanager Oliver Roggisch. - Mitte: Torwarttrainer Henning Fritz, Co-Trainer Axel Kromer, Paul Drux, Stefan Kneer, Fabian Böhm, Hendrik Pekeler, Jens Schöngarth, Erik Schmidt, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Co-Trainer Alexander Haase. - Vorn: Physiotherapeut Peter Gräschus, Johannes Sellin, Patrick Groetzki, Silvio Heinevetter, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Uwe Gensheimer, Matthias Musche, Physiotherapeut Dennis Finke. - Foto: Thomas Niedermüller/DHB
DHB-Männer-Nationalmannschaft: Hinten von links: Teamkoordinator Volker Schurr, Michael Kraus, Tim Kneule, Steffen Weinhold, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Martin Strobel, Patrick Wiencek, Michael Müller, Teammanager Oliver Roggisch. – Mitte: Torwarttrainer Henning Fritz, Co-Trainer Axel Kromer, Paul Drux, Stefan Kneer, Fabian Böhm, Hendrik Pekeler, Jens Schöngarth, Erik Schmidt, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Co-Trainer Alexander Haase. – Vorn: Physiotherapeut Peter Gräschus, Johannes Sellin, Patrick Groetzki, Silvio Heinevetter, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Uwe Gensheimer, Matthias Musche, Physiotherapeut Dennis Finke. – Foto: Thomas Niedermüller/DHB

 

15.04.2015 – DHB / SPORT4Final / Frank Zepp:

DHB: Mit dem Kern des WM-Kaders und einigen neuen Spielern geht Bundestrainer Dagur Sigurdsson in das Länderspiel gegen die Schweiz (26. April in Trier) und das kurz darauf folgende Doppel gegen Spanien. Gegen den WM-Vierten kämpft die deutsche Handball-Nationalmannschaft um die nächsten Punkte in der Qualifikation für die EHF EURO 2016.

„Spanien stellt eine sehr gute Mannschaft“, sagt Sigurdsson. „Wenn wir erfolgreich sein wollen, muss bei uns alles passen. Dass wir das schaffen können, haben wir bei der Weltmeisterschaft gegen Top-Teams wie Polen und Dänemark bewiesen. Auch gegen Spanien müssen wir alle unsere Stärken zeigen.“ Das DHB-Team fordert den Weltmeister der Jahre 2005 und 2013 am 29. April ab 18.10 Uhr in Mannheim sowie am 3. Mai ab 17 Uhr in Leon heraus.

Sigurdsson hat insgesamt 18 Spieler berufen. Für den linken Rückraum rückt Finn Lemke erneut ins Aufgebot. Seit September hat der 2,10 Meter große Lemgoer verletzungsbedingt keine Nominierung wahrnehmen können – eine mögliche WM-Teilnahme hatte er wegen eines Mittelhandbruchs verpasst.

Neben Paul Drux, der bereits auf 19 Länderspiele kommt, stehen zwei weitere U20-Europameister im Team: Mittelmann Simon Ernst und Linkshänder Fabian Wiede. „Die WM wäre im Januar für beide noch zu früh gekommen. Wir haben ihnen Zeit gegeben“, erklärt Sigurdsson. Wiede, der bereits mehrmals in der A-Nationalmannschaft gestanden hatte, nutzte den Winter in Berlin zur Grundlagenarbeit. Ernst setzte seinen Weg in Gummersbach mit einer größer werdenden Rolle auch im Angriff fort, nachdem er zu Beginn des Jahres bei den WM-Tests gegen Island in Reykjavik bereits ins A-Team geschnuppert hatte.

Dritter Mittelmann im Kader wird neben dem erfahrenen Balinger Martin Strobel und Junior Simon Ernst der Lübbecker Niclas Pieczkowski sein. Der 25-Jährige kam erst im vergangenen Sommer mit dem Wechsel zum TuS N-Lübbecke in der DKB Handball-Bundesliga an. Sigurdsson: „Niclas kann sehr gut in unser System passen. Wie Simon Ernst und Finn Lemke ist er abwehrstark.“

Zweiter Neuling ist Ole Rahmel. Der Rechtsaußen des HC Erlangen (verbrachte mit Niclas Pieczkowski zwei Spielzeiten beim TUSEM Essen) zählt mit aktuell 183 Toren zu den besten Werfern der laufenden Spielzeit.

Aus dem WM-Kader hat Sigurdsson für die kommende Maßnahme Michael Kraus (Göppingen), Michael Müller und Johannes Sellin (beide Melsungen) sowie Fabian Böhm (Balingen) und den nach einem Fingerbruch noch rekonvaleszenten Jens Schöngarth (Lübbecke) nicht berücksichtigt.

Der Lehrgang beginnt am Donnerstag, 23. April, in Mannheim. „Erste Priorität hat das Länderspiel gegen die Schweiz – das wollen wir gewinnen“, sagt Sigurdsson. Nach dem erfolgreichen Einstand des Isländers als Bundestrainer gegen die Eidgenossen am 20. September in Göppingen (32:26) gab es nur einen Tag später in Ulm ein 28:28 – den Ausgleich für die Schweiz hatte im letzten Angriff der Rhein-Neckar Löwe Andy Schmid erzielt.

In der Qualifikation für die EHF EURO 2016 haben sich Deutschland und Spanien im Oktober jeweils mit Siegen gegen Österreich und Finnland und 4:0 Punkten eine optimale Ausgangsposition verschafft. In den direkten Duellen kann in Mannheim und Leon eine Vorentscheidung im Kampf um die ersten beiden Plätze in Grippe 7 fallen. Das DHB-Team wird in den verbleibenden beiden Spielen noch auf Finnland (10. Juni in Vantaa) und Österreich (14. Juni in Kiel) treffen. Die ersten beiden Mannschaften jeder der sieben Gruppen sowie der beste Gruppendritte qualifizieren sich für die EHF EURO 2016, die vom 17. bis zum 31. Januar in Polen ausgetragen wird.

Das DHB-Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:

Tor: Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (HSG Wetzlar)

Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Matthias Musche (SC Magdeburg)

Rückraum links: Paul Drux (Füchse Berlin), Finn Lemke (TBV Lemgo), Stefan Kneer (Rhein-Neckar Löwen)

Rückraum Mitte: Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Simon Ernst (VfL Gummersbach), Niclas Pieczkowski (TuS N-Lübbecke)

Rückraum rechts: Steffen Weinhold (THW Kiel), Fabian Wiede (Füchse Berlin)

Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Ole Rahmel (HC Erlangen)

Kreis: Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Erik Schmidt (TSG Ludwigshafen-Friesenheim)


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