Schwitzen für die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland: „Ladies“-Nationalmannschaft trainiert in Erfurt beim Regional-Lehrgang


Schwitzen für die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland: „Ladies“-Nationalmannschaft trainiert in Erfurt - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Schwitzen für die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland: „Ladies“-Nationalmannschaft trainiert in Erfurt – Foto: Hans-Joachim Steinbach

Die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland im Visier der „Ladies“.

Am Sonntagnachmittag spielten sie im mitteldeutschen Handball-Derby in Leipzig noch gegeneinander. Seit Montag früh trainieren an drei Tagen die Nationalspielerinnen des Thüringer HC und des HC Leipzig gemeinsam, um sich Schritt für Schritt auf die im Dezember bevorstehende Heim-Weltmeisterschaft fit zu machen.

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Ein Beitrag von Hans-Joachim Steinbach.

29.03.2017 – SPORT4FINAL / Hans-Joachim Steinbach / Frank Zepp:

Nach einem ersten Regionallehrgang in Dortmund, baten Bundestrainer Michael Biegler und Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld nunmehr die Spielerinnen aus Leipzig und vom Thüringer HC zu 5 Trainingseinheiten nach Erfurt. Dazu hatte freundlicherweise der Schulleiter der Walter-Gropius-Berufsschule, Herr Friebel, die Turn- und Sporthalle zur Verfügung gestellt. Die Nationalspielerinnen bedankten sich mit einem signierten Nationaltrikot.

Schwitzen für die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland: „Ladies“-Nationalmannschaft trainiert in Erfurt - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Schwitzen für die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland: „Ladies“-Nationalmannschaft trainiert in Erfurt – Foto: Hans-Joachim Steinbach

Nicht alle Eingeladenen konnten dabei sein – so musste z. B. Anne Hubinger den Lehrgang wegen Erkrankung absagen. Auch die Oldenburger Spielerinnen waren nicht angereist. Aus der Reserve nahm Franziska Peter vom ESV Regensburg an dem Lehrgang teil. Für sie eine ganz besondere Überraschung. Neben ihr nahmen am Lehrgang teil: Maria Kiedrowski, Alexandra Mazzuco, Nele Kurzke, Shenia Minevskaja, Meike Schmelzer, Dinah Eckerle, Saskia Lang (erst vor kurzem am Knie operiert) und Kerstin Wohlbold. Saskia Lang war nach ihrer schweren Verletzung im Januar mit Kreuzbandriss und Meniskusschaden zum ersten Mal wieder im Kreis der deutschen Nationalmannschaft. Sie möchte in der Reha alles dafür tun, um bei der Heim-WM 2017 noch einmal dabei zu sein.

Schwitzen für die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland: „Ladies“-Nationalmannschaft trainiert in Erfurt - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Schwitzen für die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland: „Ladies“-Nationalmannschaft trainiert in Erfurt – Foto: Hans-Joachim Steinbach

Am Dienstagnachmittag stand eine gemeinsame Trainingseinheit von Nationalspielerinnen und dem Rest des Thüringer HC (ohne Macarena Aguilar und Iveta Luzumova, auch ohne die an Schulterproblemen gehandikapte Anika Niederwieser) auf dem Plan. Im Mittelpunkt standen vor allem Abwehr-Schwerpunkte und das systematische Herausarbeiten von Torgelegenheiten durch druckvollen Tempo-Handball. Herbert Müller war in einer Doppelfunktion vor Ort: Wenn er nicht gerade sein Team coachte, sorgte er als Schiedsrichter für Ordnung auf dem Spielfeld. Noch vor der Schluss-Einheit am Mittwoch, bewertete Bundestrainer Michael Biegler den Lehrgang als sehr gelungen.


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