Deutsche Rekordmeister THW Kiel und HC Leipzig erfolgreich

Deutsche Rekordmeister in der Erfolgsspur: In der Vorrunden-Gruppe A der Handball EHF Champions League gewann der THW Kiel am ersten Spieltag gegen „Angstgegner“ und Vize-Vereins-Weltmeister Paris Saint-Germain Handball denkbar knapp mit 28:27 (15:15) Toren.

VELUX EHF FINAL4 2016 THW Kiel vs. MVM Veszprem - Christian Dissinger - © 2016 EHF / Uros Hocevar LANXESS Arena, Cologne, Germany
VELUX EHF FINAL4 2016 THW Kiel vs. MVM Veszprem – Christian Dissinger – © 2016 EHF / Uros Hocevar LANXESS Arena, Cologne, Germany

Der HC Leipzig sorgte am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga der Frauen für einen denkwürdigen 36:18 (17:8) Kantersieg bei Bayer Leverkusen.

25.09.2016 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Die deutschen Rekordmeister THW Kiel und HC Leipzig sind wieder zurück in der Erfolgsspur. In einem intensiven, kampfbetonten aber wenig hochklassigen Match in der Handball EHF Champions League musste der THW Kiel lange um den Sieg gegen das Starensemble von Paris Saint-Germain zittern. Mit 23:25 in der 53. Minute in Rückstand liegend, erwies sich die späte Einwechslung von Rückkehrer Christian Zeitz als Erfolgspfand. Er erzielte zweimal den Ausgleich und den Siegtreffer zum 28:27 in der Schlussminute. Der THW Kiel musste den letzten Pariser Angriff noch in Unterzahl überstehen, um den Sieg feiern zu können.

Uwe Gensheimer (Paris) war mit 10 Treffern (incl. 4 Siebenmeter) erfolgreichster Torschütze. Damit gelang dem Team von Alfred Gislason die Revanche für das verlorene Match um den dritten Platz beim diesjährigen EHF Final4 in Köln.

Deutsche Rekordmeister THW Kiel und HC Leipzig erfolgreich - Foto: HC Leipzig
Deutsche Rekordmeister THW Kiel und HC Leipzig erfolgreich – Foto: HC Leipzig

Der HC Leipzig machte beim „18-Tore-Kantersieg“ in Leverkusen nicht viel Federlesen und zeigte ein „überragendes Spiel mit einem sensationellen Ergebnis“, wie Manager Kay-Sven Hähner mitteilte. Bayer Leverkusen startete mit 3:1 (2.) gut und hielt bis zum 5:5 (10.) das Match offen. Danach „überrollte“ der HC Leipzig den Gastgeber und schuf bereits bis zur Halbzeit eine Vorentscheidung. Gleiches Bild nach der Pause. Das Leipziger Team spielte konzentriert die Partie zu Ende und sorgte für ein Achtungszeichen in der Bundesliga. Nele Kurzke hielt in den Schlussminuten zwei Strafwürfe in Folge.

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