EHF Entscheidungen zur Handball Saison 2019/2020

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EHF Entscheidungen zur Handball Saison 2019/2020 - Foto: Fotolia
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EHF Informationen zur Zukunft der europäischen Handball Saison 2019/2020.

Das EHF Exekutivkomitee traf in einer Video-Konferenz eine Reihe von Entscheidungen bezüglich des weiteren Ablaufs der europäischen Handball Saison und ist zu der Entscheidung gekommen, dass im Juni keine Spiele stattfinden können und dass eine Reihe von Wettbewerben entweder verschoben oder abgesagt werden müssen.

24.04.2020 – EHF Media / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die EHF Entscheidungen wurden im Lichte der COVID-19 Pandemie nach intensiver Überwachung der aktuellen Situation getroffen, einschließlich der Analyse staatlicher Maßnahmen wie Reise-Beschränkungen und Verbote von Großereignissen.

Darüber hinaus wurden in den letzten zwei Wochen Verfahren erörtert und Konsultationen mit allen Beteiligten der EHF, den jeweiligen Gremien wie dem Nations Board, dem Professional Handball Board, dem Women’s Handball Board und den Men’s and Women’s Club Boards sowie der Internationale Handballverband durchgeführt.

Grundlage für das Verfahren und die nachfolgenden Entscheidungen war die Machbarkeits-Studie der EHF, die vom Exekutivkomitee im März bestätigt worden war und die das Mandat zur Änderung des Kalenders 2019/2020 sowie des Kalenders 2020/2021 erteilte und auch Qualifikations-Kriterien darlegte.

Das übergeordnete Ziel war es, die Saison 2019/2020 bestmöglich zu beenden und gleichzeitig die Grundlage für einen strukturierten Start in die Saison 2020/2021 mit möglichst geringen Auswirkungen aus der aktuellen Saison zu schaffen. Es wurde berücksichtigt, dass alle Handball-Stakeholder einem herausfordernden nächsten Wettbewerb und Konjunktur-Zyklus gegenüberstehen werden.

Entscheidungen des EHF Exekutivkomitees zu Wettbewerbsfragen:

VELUX EHF Champions League Männer:

Die Möglichkeit, die verbleibenden K.O.-Runden im Herbst 2020 zu spielen, wurde geprüft. Angesichts des dichten Kalenders im Männer-Handball und der neuen Medien- und Marketing-Vereinbarung der EHF ab der nächsten Saison mit potenziell unterschiedlichen Medien- und Marketing-Partnern wurde dies jedoch als nicht machbar angesehen.

Daher werden die verbleibenden Spiele der letzten 16 und das Viertelfinals abgesagt. Wie bereits angekündigt, findet das VELUX EHF FINAL4 2020 am 28. und 29. Dezember in Köln statt.

Basierend auf der endgültigen Gruppenphase sind für das VELUX EHF FINAL4 die beiden besten Teams der Gruppen A und B qualifiziert: FC Barcelona, Paris Saint-Germain Handball, THW Kiel, Telekom Veszprem.

DELO Frauen EHF Champions League:

Die Spieldaten des Viertelfinals im Juni werden abgesagt. Das DELO WOMEN’S EHF FINAL4 findet am 5. und 6. September in Budapest statt.

Derzeit prüfen EHF und EHF Marketing gemeinsam mit dem EHF FINAL4 (Donnerstag und Samstag / Sonntag am 3., 5. und 6. September) die Möglichkeiten, das Viertelfinale zu spielen. Sollte es nicht möglich sein, das EHF FINAL4 im September zu veranstalten, wird ein alternativer Termin zusammen mit dem Ungarischen Handball-Verband als Organisatoren für den Monat Oktober gesucht. In diesem Fall ist ein Viertelfinale aufgrund der bereits laufenden Saison und neuer Medien- und Marketing-Verträge nicht mehr möglich.

Wenn das Viertelfinale nicht gespielt werden kann, sind die besten beiden Teams der beiden Hauptrunden-Gruppen für das EHF FINAL4 qualifiziert: Metz Handball, Team Esbjerg, Györi Audi ETO KC, Brest Bretagne Handball.

Männer EHF Cup:

Die verbleibenden Gruppenphasen-Spiele sowie das Viertelfinale werden abgesagt. In Absprache mit dem Veranstalter Füchse Berlin wird das für den 29. und 30. August geplante EHF-Pokal-Finale abgesagt. Das Turnier wird nicht durchgeführt.

Frauen EHF Cup, Challenge Cup:

Die verbleibenden Spiele im EHF Pokal der Frauen sowie im Challenge Cup der Männer und Frauen werden abgesagt.

Frauen EHF EURO 2020:

Die verbleibenden vier Runden der EHF EURO 2020 Qualifikation der Frauen werden abgesagt. Basierend auf der Rangliste der EHF EURO 2018 haben folgende Teams die Endrunde erreicht: Frankreich, Russland, Niederlande, Rumänien, Schweden, Ungarn, Montenegro, Deutschland, Serbien, Spanien, Slowenien, Polen, Tschechische Republik, Kroatien. Norwegen und Dänemark sind als Gastgeber qualifiziert. Die Auslosung der EHF EURO 2020 findet am 18. Juni in Wien statt.

Herren Weltmeisterschaft 2021 – Play-offs Europa:

Die verbleibenden europäischen Play-offs auf dem Weg zur Herren-Weltmeisterschaft 2021, Teil 1 sowie Teil 2, werden abgesagt. Basierend auf der endgültigen Rangliste der Herren EHF EURO 2020 sind folgende Teams für die Weltmeisterschaft in Ägypten qualifiziert: Slowenien, Deutschland, Portugal, Schweden, Österreich, Ungarn, Weißrussland, Island, Tschechische Republik, Frankreich. Spanien, Kroatien und Norwegen sind bereits bei der EHF EURO 2020 als die drei bestplatzierten Teams qualifiziert. Dänemark ist als Titelverteidiger qualifiziert.

Herren EHF EURO 2022 Qualifikation / Olympische Qualifikationsturniere:

Ein zentraler Bestandteil der Diskussionen auf der Ebene des Nations Board, des Professional Handball Board und des Women’s Handball Board während der Video-Konferenzen am 23. April sowie während des EXEC-Treffens war die Harmonisierung des europäischen Kalenders mit der olympischen Qualifikation für Männer und Frauen für im Frühjahr 2021 geplante Turniere.

Das Exekutivkomitee stimmte dem Entwurf des Vorschlags für die Spiele der Männer zu. Mit diesem Vorschlag wird keine zusätzliche Team-Woche hinzugefügt, um den bestehenden Wettbewerbsplan nicht zu überlasten.

Infolge dessen spielen die sechs europäischen Mannschaften, die die olympische Qualifikation spielen (Deutschland, Frankreich, Norwegen, Portugal, Slowenien, Schweden), anstelle ihrer jeweiligen EHF EURO 2022 Qualifikationsspiele in der Woche vom 6. bis 9. Januar 2021 die olympischen Qualifikations-Turniere, also in einer bereits bestehenden Nationalmannschafts-Woche im Kalender.

Der EHF wird die Details vor der Auslosung der EHF EURO 2022 Qualifikations-Turniere am 16. Juni 2020 erarbeiten.

Für die olympischen Qualifikations-Turniere der Frauen steht im Frühjahr 2021 eine Nationalmannschafts-Woche zur Verfügung.

Die endgültigen Entscheidungen über die olympische Qualifikation liegen in der Verantwortung der IHF. Alle entsprechenden Informationen werden von der IHF nach Abstimmung mit dem IOC heraus gegeben.

Offener Brief des EHF-Präsidenten:

Parallel zu den Entscheidungen des EHF Exekutivkomitees sprach EHF-Präsident Michael Wiederer in einem offenen Brief die nationalen Verbände Europas und ihre Führungen an.

Darin wurden die Grundbedingungen für die Entscheidungen sowie die Parameter und der Überwachungsprozess beschrieben.

Zusätzlich zu den Änderungen auf Wettbewerbsebene wurden die nationalen Verbände über die Verfahren für eine angepasste Projekt-Planung im Rahmen des Masterplans informiert, um die Handball-Aktivitäten aufrecht zu erhalten und die weitere Entwicklung zu unterstützen.

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