Empor Rostock empfängt TV Emsdetten

14.11.2014 – PM Empor:

Empor Rostock strebt dritten Heimsieg an

Am Sonntag hat der HC Empor Rostock in der 2. Handball-Bundesliga den TV Emsdetten zu Gast. Beide Teams sind als 12. und 13. Tabellennachbarn, wobei Empor mit 11:13 Punkten minimal besser platziert ist. Anpfiff in der Stadthalle ist um 16.30 Uhr.

Empor Rostock empfängt TV Emsdetten - Torhüter Jan Kominek (m.) - Foto: HC Empor Rostock
Empor Rostock empfängt TV Emsdetten – Torhüter Jan Kominek (m.) – Foto: HC Empor Rostock

Die Rostocker Zuschauer wurden bislang von ihrem Team nicht unbedingt verwöhnt. Daher soll nun der dritte Heimsieg her, es wäre der sechste insgesamt. Doch der TV Emsdetten ist ein schwerer und vor allem unberechenbarer Gegner. Nach dem Bundesliga-Abstieg hat sich die Mannschaft komplett verändert. Nach 13 Abgängen musste der neue Coach Daniel Kubes neun Neuzugänge integrieren. „Emsdetten spielt gnadenlos auf Angriff und macht unheimlich viele Tore. Dafür verteidigen sie nicht ganz so gerne“, hat der Rostocker Trainer Aaron Ziercke in seiner Videoanalyse herausgefunden.

Nach gutem Saisonbeginn gab es sechs sieglose Spiele in Folge, doch jetzt schien sich das Team wieder gefangen zu haben. 43:37 (!) und 33:29 wurde gewonnen, ehe der Rückschlag folgte. Gegen Saarlouis gab es eine 31:34-Niederlage. Die Deckung zeigte erneut einige Lücken, die auch Rostock ausnutzen möchte. Doch Empor-Coach Ziercke schaut in erster Linie auf seine Mannschaft. „Wir wollen unsere Abwehr stabil hinstellen, mit entsprechender Torwartleistung. Mit dem Tempo-Handball und der Torausbeute bin ich schon recht zufrieden. Wir müssen aber noch mehr Struktur in aufgebaute Angriffe reinbringen. Wenn uns das gelingt, haben wir gegen Emsdetten eine Chance“, so der Rostocker Trainer.

Ziercke muss ein weiteres Mal auf Nemanja Mladenovic verzichten, der nach einer Bänderdehnung im Sprunggelenk dieses Spiel noch ausfällt. Für ihn rückt erneut A-Junior Robert Barten in den Kader. Torhüter Jan Kominek ist nach seinem Fingerbruch diese Woche wieder ins Training eingestiegen. Ob es schon zu einem Einsatz reicht, entscheidet sich kurzfristig. Aber hier hat der Coach wenige Bauchschmerzen, denn mit Paul Porath steht der Junioren-Nationaltorwart zwischen den Pfosten, der seit Wochen konstant gute Leistungen zeigt. 

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