Robert Harting: „Von Pförtner bis Kanzler alles drin“


Diskus-Champion Robert Harting bei der Weltmeisterschaft 2013 in Moskau - Photo by Getty Images-Getty Images for SEIKO
Diskus-Champion Robert Harting bei der Weltmeisterschaft 2013 in Moskau – Photo by Getty Images-Getty Images for SEIKO

Robert Harting, Diskus Olympiasieger 2012, bereut es, ein großes Ziel seiner Karriere verpasst zu haben. Nach seiner schweren Knie-Verletzung im September 2014 hatte er sich eine Medaille bei einer großen Meisterschaft vorgenommen.

Das berichtete die „SPORT BILD“ in ihrer aktuellen Ausgabe am 5. September 2018.

05.09.2018 – PM SPORT BILD / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Das hat bei EM, WM oder Olympia für Robert Harting nicht mehr geklappt. „Ich wollte der erste Diskuswerfer sein, der nach einem Kreuzbandriss noch eine Medaille gewinnt“, sagte Harting im Interview mit dem Magazin SPORT BILD. 

„Das war meine große Motivation. Aber ich bin an diesem Ziel gescheitert. Viele Verletzungen fordern einen heraus, und man besiegt sie. Das gelang mir hier nicht.“

Für das Leben nach dem Sport hat Harting bereits konkrete Ziele: „Der Gesundheitssektor reizt mich sehr. Alles, was die Gesellschaft verändern kann. Da ist viel Potenzial. Gesundheitssteuerung zum Beispiel. Nicht nur Menschen Diäten vorschlagen, so geht das nicht. Man muss die Gesundheit einfach besser in den Alltag einbauen. Es den Menschen leicht machen, alles besser zu dosieren.“

Eine Alternative sei die Wirtschaft: „Dort ist alles super-spannend, aber auch super-langsam und super-schwer. Vielleicht kann ich die Energie der Ungeduld nutzen, um die Dinge voranzutreiben. Wenn das nicht klappt, ist von Pförtner bis Kanzler alles drin.“


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