Barbara Wezorke „Ich will den Titel gewinnen!“

Dresdner SC vs. SSC Schwerin - Volleyball Bundesliga - Foto: Dresdner SC
Dresdner SC vs. SSC Schwerin – Volleyball Bundesliga – Foto: Dresdner SC

Dresdner SC: Wenn Barbara Wezorke beim Volleyball Supercup in der TUI Arena aufläuft, dann steht eine neue Nummer auf ihrem Trikot.

Im Sommer gab die Mittelblockerin die Eins ab, wechselte auf die Sieben. Doch auch, wenn es die Zahl auf ihrem Rücken nicht mehr anzeigt, Erste sein möchte die Nationalspielerin immer. „Es ist ein Titel, und ich will ihn gewinnen“, machte die 25-Jährige klar.

27.10.2018 – PM DSC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Volleyball Supercup: Ab 13:45 Uhr trifft der Pokalsieger vom Dresdner SC auf den deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin, der sich vor der Partie noch einmal mit Nationalspielerin Maren Fromm verstärkt hat. Nicht nur sie, sondern auch Denise Hanke, Kimberly Drewniok, Jennifer Geerties, Anna Pogany und Marie Schölzel kennt Wezorke vom Sommer mit der Auswahl. „Mittlerweile ist es nichts Besonderes mehr, sich dann am Netz gegenüber zu stehen. Im Volleyball ist die Fluktuation groß und man ist es gewohnt, ehemalige Mitspielerinnen als Gegnerinnen zu haben“, erklärte sie.

Nach einem langen Sommer ist die Frau mit der tollen Lockenmähne „total glücklich, wieder in Dresden zu sein.“ Sie sei vom Team super aufgenommen worden und die Mannschaft sei in dieser Saison sehr homogen. „Ich habe nicht das Gefühl, dass sich Gruppen bilden. Es herrscht eine super, lockere Atmosphäre und jeder ist gewillt, hart zu arbeiten“, schätzte sie das Team ein. Fünf Spielerinnen verließen den Dresdner SC, fünf neue sind hinzugekommen.

Die überzeugte Veganerin freut sich unheimlich darauf, „mit dem Team zu spielen und zu sehen, was geht.“ Dabei lief ihre erste Woche in Dresden anders als gewünscht. Aufgrund einer schmerzhaften Entzündung am Zeh musste Wezorke Antibiotikum nehmen und zwei Tage pausieren. „Das ist super ärgerlich, weil ich ohnehin nicht auf dem guten physischen Stand bin, wie die Spielerinnen, die elf Wochen intensive Vorbereitung mit Kraftaufbau und Intervallläufen hinter sich haben. Aber ich bin guter Dinge, dass wir das in den kommenden Wochen gut aufarbeiten werden“, blickte sie voraus.

Ab Sonntag bleibt allerdings erst einmal wenig Zeit zum Training, denn am Mittwoch steht schon das erste Liga-Spiel beim USC Münster auf dem Programm, am Samstag steigt der Pokalkracher in der ersten Runde bei Allianz MTV Stuttgart. „Drei Spiele in sechs Tagen, alle davon auswärts, das ist natürlich eine Herausforderung. Aber ich finde es cool, wenn es gleich zu Beginn um etwas geht und wir gute Gegner haben“, sieht die Mittelblockerin das Positive am harten Auftakt.

Zunächst will sie aber zum ersten Mal in der Vereins-Geschichte den Supercup nach Dresden holen. Bei der Premiere 2016 unterlag der Dresdner SC in Berlin Stuttgart. „Ich bin sehr gespannt und neugierig, wie das ganze Event in Hannover organisiert ist und wie viel Aufmerksamkeit die Veranstaltung auf sich lenken kann. Es ist immer toll, in einer großen Halle zu spielen, auch wenn der neutrale Austragungsort dazu führen könnte, dass die Stimmung vielleicht nicht ganz so angeheizt ist“, glaubte Wezorke.

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