Volleyball Pokal Finale mit Schweriner SC und Allianz MTV Stuttgart

Volleyball Pokal Finale: Der Schweriner SC und der Allianz MTV Stuttgart stehen am 29. Januar 2017 im DVV-Pokalfinale.

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Valerie Nichol (Nummer vier) sorgte beim Volleyball-Spiel zwischen Stuttgart und Vilsbiburg für die Entscheidung - Foto: Sebastian Wells, sportfoto-wells.de
Valerie Nichol (Nummer vier) sorgte beim Volleyball-Spiel zwischen Stuttgart und Vilsbiburg für die Entscheidung – Foto: Sebastian Wells, sportfoto-wells.de

24.11.2016 – PM VBL / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Volleyball Pokal Finale: Beim Halbfinalspiel zwischen dem SC Potsdam und dem Schweriner SC war der erste Satz nichts für schwache Nerven. Die Führung wechselte vor 1.816 Zuschauern in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten MBS-Arena hin und her. Doch nach dem 22:22 machten die Gäste aus Schwerin die nächsten Punkte. Eine Netzberührung von Zuspielerin Denise Imoudu führte schließlich zum 22:25 und 0:1-Satzrückstand aus Potsdamer Sicht.

Im zweiten Durchgang wirkte Schwerin von Beginn an souveräner und lag über weite Strecken deutlich in Führung. Schließlich war es Lauren Barfield, die mit dem 25:15 den zweiten Satzgewinn für das Team aus Mecklenburg-Vorpommern sicherstellte.

Auch in Durchgang drei lagen die Schwerinerinnen zunächst deutlich in Führung. Beim Stand von 8:8 glich der SC Potsdam allerdings aus. Doch dann erspielte sich der Tabellenführer der Volleyball Bundesliga mit 15:10 wieder einen klareren Vorsprung. Das Team von Trainer Felix Koslowski blieb konzentriert und hatte schließlich durch einen Block von Lauren Barfield erneut mit 25:16 die Nase vorn. „Der Druck war unglaublich groß“, gab sich Schwerins Trainer Felix Koslowski nach dem Spiel überglücklich. „Wir wussten, wenn wir gut spielen, werden wir gewinnen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Stolz durfte auch Stuttgarts Trainer Guillermo Hernandez auf die Aufholjagd des Allianz MTV Stuttgart sein. Denn vor 1.720 Zuschauern rannte sein Team in der SCHARRena einem 0:2-Satzrückstand hinterher. Im ersten Durchgang erspielten sich die Volleyballerinnen aus Baden-Württemberg gegen die gut eingestellten Roten Raben Vilsbiburg zwar eine zwischenzeitliche 21:20-Führung, doch am Ende verbuchten die Gäste aus Niederbayern dennoch mit 25:23 das bessere Ende für sich.

Auch im zweiten Durchgang wirkten die Roten Raben frischer – und hatten manchmal auch einfach das nötige Quäntchen Glück. Obwohl die Stuttgarter Zuschauer wie eine Wand hinter ihrem Team standen, zog Vilsbiburg unnachahmlich davon. Mit 25:17 ging somit auch Durchgang zwei an die Gäste.

Im dritten Satz nahm das Stuttgarter Angriffsspiel an Fahrt auf: Der amtierende Supercup-Gewinner entschied diesen mit 25:18 für sich. Jetzt spielten sich die Gastgeberinnen in einen regelrechten Rausch. Da sich Vilsbiburgs Libera Saana Koljonen zu allem Überfluss auch noch verletzte, ging der vierte Durchgang mit 25:13 deutlich an Stuttgart.

Im Tiebreak wurde es dann noch einmal spannend. Beim Stand von 8:7 für die Roten Raben wechselten beide Teams zum letzten Mal die Seiten. Doch dann kam Allianz MTV Stuttgart wieder auf und erspielte sich eine klare Führung. Valerie Nichol verwandelte den ersten Matchball schließlich mit einem Lupfer zum 15:8 für die Gastgeberinnen. Damit steht der DVV-Pokalsieger von 2011 und 2015 erneut im Finale.

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