Olympia PyeongChang 2018: „Andreas Wellinger mit Kamil Stoch Topfavorit“

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Sven Hannawald und Martin Schmitt - Olympia PyeongChang 2018 - Foto Copyright: Eurosport / Getty
Sven Hannawald und Martin Schmitt – Olympia PyeongChang 2018 – Foto Copyright: Eurosport / Getty

Olympia PyeongChang 2018: Die Eurosport-Experten Sven Hannawald und Martin Schmitt blicken im Exklusiv-Interview auf die erste Medaillen-Entscheidung im Skispringen voraus und schätzen die Erfolgschancen der deutschen Springer ein.

Olympia PyeongChang 2018: Eurosport 1 überträgt das Springen von der Normalschanze am Samstag, 10. Februar, ab 13:30 Uhr live im Free-TV.

09.02.2018 – PM Eurosport / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Olympia PyeongChang 2018: Eurosport-Experte Martin Schmitt über …

… einen Zweikampf zwischen den Springern aus Deutschland und Polen:

„Es wird wohl einen Zweikampf geben, aber eventuell wird auch noch der ein oder andere mitmischen. Das wird sehr interessant morgen. Wellinger ist in einer super Verfassung, hat mehrere Top-Sprünge gemacht und ist zusammen mit Kamil Stoch Topfavorit. David Kubacki ist auf der kleinen Schanze immer gut und Richard Freitag kommt ebenfalls immer besser rein. Mein Tipp ist trotzdem, das Andreas Wellinger gewinnt.“

… mögliche Überraschungen beim Springen von der Normalschanze:

„Es gibt immer mal wieder Überraschungen. Die Norweger mit Daniel-Andre Tande sind sehr gut, bei den Österreichern wird es interessant sein, ob Stefan Kraft seine Aufwärtstendenz aus den letzten Sprüngen fortsetzen kann. Manuel Fettner hat beim 1. Training auf sich aufmerksam gemacht. So kann es auch am Wettkampftag gehen. Ich bin gespannt und lasse mich überraschen.“

Eurosport-Experte Sven Hannawald über …

… Andreas Wellinger:

„Er hatte in der Qualifikation schlechtere Bedingungen als im Probedurchgang und sich trotzdem durchgesetzt. Bei guten Verhältnissen gibt es viele Springer, die sich leichter tun, und so gewisse Fehler kompensieren können und deswegen auch funktionieren. Wenn sich die Bedingungen morgen im Rahmen bewegen, gehe ich definitiv von einer Medaille bei ihm aus, über eine hellere Farbe würde ich mich natürlich freuen. Ich weiß aber auch, dass sein Hauptkonkurrent Kamil Stoch gestern viel zu spät beim Absprung, und trotzdem relativ nah dran war. Das wird ein Kampf, die Daumen für Andi sind auf jeden Fall gedrückt.

… das erste Springen von der Normalschanze:

„Auf der Normalschanze stehen die Flieger etwas im Hintergrund. Auf der Großschanze und bei Anlaufgeschwindigkeiten von über 90 km/h ist es natürlich schwierig, wenn man technische Fehler beim Absprung macht. Auf der kleinen Schanze können Springer, die sprungkräftig und keine Technik-Freaks sind, durch mehr Höhe ein paar Meter zulegen. Am Ende des Tages ist es trotzdem wichtig, eine gute Landung hinzubekommen, weil jedes Zehntel entscheidend ist. Jeder, der keinen oder einen schlechten Telemark macht, ist im Nachteil. Es ist unglaublich eng auf der kleinen Schanze. Der eine oder andere Springer, der sich technisch auf der großen Schanze schwer tut, holt anhand seiner Sprungkraft und Körperspannung dann mehr raus.“


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