PyeongChang 2018: Top-Team mit professioneller Vorbereitung

31 Athletinnen und Athleten gehören dem Top Team für die Paralympics in PyeongChang 2018 und Tokio 2020 an.

11.06.2017 – PM DBS / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

PyeongChang 2018: Eine intensive und professionelle Vorbereitung ist notwendig, um bei den Paralympischen Spielen um Medaillen kämpfen zu können. Das erfordert neben dem Beruf einerseits genügend Freiräume für Training und Wettkämpfe sowie andererseits ein Stück weit finanzielle Unabhängigkeit.

31 Athletinnen und Athleten aus zehn Individualsportarten hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) derzeit in sein Top-Team berufen, die von den verbesserten Bedingungen auf ihrem Weg zu den Spielen in PyeongChang 2018 oder Tokio 2020 profitieren sollen. Sechs davon sind Wintersportler, neu hinzugekommen sind 25 Sommersportler – darunter auch die amtierenden Paralympics-Sieger Sebastian Dietz, Niko Kappel, Daniel Scheil, Hans-Peter Durst, Vico Merklein, Andrea Eskau und Anja Wicker.

Grundvoraussetzung ist, dass die Mitglieder des Top-Teams zu den aussichtsreichsten deutschen Medaillenanwärterinnen und Medaillenanwärtern für die kommenden Paralympics gehören. Deshalb geht mit der Zugehörigkeit zu diesem Kader eine exklusive Form der Förderung einher. Für die Sportlerinnen und Sportler bedeutet dies eine Zahlung von 500 EUR pro Monat sowie eine mögliche berufsbezogene Unterstützung von bis zu 1.000 EUR monatlich. Zuletzt errangen bei den Winterspielen in Sotchi vier Athletinnen aus dem Top Team 12 von insgesamt 15 Medaillen. Bei den Paralympics in Rio waren es 36 von 57 Medaillen.

„Diese Erfolge zeigen, dass wir mit dem bewährten Konzept auf dem richtigen Weg sind. Diese zusätzliche Förderung trägt enorm dazu bei, dass sich der deutsche Behindertensport auf Weltniveau behaupten kann“, betonte DBS-Sportdirektor Frank-Thomas Hartleb. „Dank der Unterstützung unserer Partner können wir die Rahmenbedingungen für unsere paralympischen Medaillenaspiranten deutlich verbessern und sorgen so für eine möglichst optimale und zielorientierte Vorbereitung“, sagte Hartleb.

Paralympics PyeongChang 2018 - Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro 2016 - Foto: Ralf Kuckuck / DBS
Paralympics PyeongChang 2018 – Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro 2016 – Foto: Ralf Kuckuck / DBS

Zum Top-Team-Kader gehören:

Winter: Georg Kreiter (RSV Murnau), Thomas Nolte (MTV Braunschweig / beide Para Ski alpin), Andrea Eskau (USC Magdeburg), Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg), Clara Klug (PSV München), Anja Wicker (MTV Stuttgart / alle Para Ski nordisch)

Sommer: Carmen Brussig (PSV Schwerin), Ramona Brussig (PSV Schwerin), Nikolai Kornhaß (Gundelfinger Turnerschaft / alle Para Judo), Sebastian Dietz (BSG Bad Oeynhausen), Frances Herrmann (BPRSV Cottbus), Katrin Müller-Rottgardt (TV Wattenscheid), Daniel Scheil (BVS Weiden), Niko Kappel (VfL Sindelfingen), Martina Willing (BPRSV Cottbus / alle Para Leichtathletik), Hans-Peter Durst (RuMC 1925 Sturm Hombruch Dortmund), Jana Majunke (BPRSV Cottbus), Vico Merklein (GC Nendorf), Kai-Kristian Kruse (Schweriner SC / alle Para Radsport), Alina Rosenberg (BPRSV Cottbus), Hannelore Brenner (Reitgut Hofgut Petersau), Elke Philipp (RuFV Chiemgau Nord / alle Reiten), Elena Krawzow (PSC Berlin), Torben Schmidtke (SC Potsdam / beide Para Schwimmen), Natascha Hiltrop (SV Lengers / Para Sportschießen), Valentin Baus (Borussia Düsseldorf), Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim), Stephanie Grebe (Borussia Düsseldorf), Sandra Mikolaschek (Borussia Düsseldorf / alle Para Tischtennis), Simone Briese-Baetke (TuS Makkabi Rostock / Rollstuhlfechten)

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