Dynamo Dresden und die Aufarbeitung der „Vorkommnisse“ von Karlsruhe – „Ein Rückschlag“

Das Auswärtsspiel der SG Dynamo Dresden am Sonntag beim Karlsruher SC in der zweiten Fußball-Bundesliga wurde von verschiedenen Vorkommnissen überschattet.

Dynamo Dresden: Fanblock - Foto: SPORT4Final
Dynamo Dresden: Fanblock – Foto: SPORT4Final

Unter anderem kam es auf dem Fan-Marsch zum Stadion sowie am und im Gäste-Block des Wildparkstadions zu Verfehlungen aus den Reihen der 2.004 mitgereisten Dynamo-Fans, die die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden in den kommenden Tagen sachlich analysieren und aufarbeiten wird.

15.05.2017 – PM SGD / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

„Jede verletzte Person beim Fußball ist eine zu viel. Die verletzten Polizeibeamten, Ordner, Mitarbeiter und Fans bitten wir im Namen des Vereins um Entschuldigung. Allen Betroffenen wünschen wir gute Besserung. Wir distanzieren uns als Verein klar von jeder Form von Gewalt und verurteilen auch Spruchbänder, die dazu aufrufen“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

„Wir werden die Vorkommnisse von Karlsruhe in den kommenden Tagen intensiv aufarbeiten und gemeinsam mit allen beteiligten Sicherheitsträgern analysieren, was konkret geschehen ist, welche Verstöße begangen worden sind und wie es zu den Vorfällen kommen konnte. Daraus werden wir entsprechende Konsequenzen und Maßnahmen für die Zukunft ableiten, die nachhaltige Wirksamkeit entfalten, aber gleichzeitig nicht zu einer weiteren Eskalation beitragen sollen“, ergänzte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born.

„Der Deutsche Fußball-Bund hat uns am Montag darüber informiert, dass er nach den Vorkommnissen auch gegen unseren Verein ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Eine entsprechende Stellungnahme bereiten wir momentan vor. Die Ermittlung von Tätern und wirksame Prävention werden auch künftig im Zentrum unserer Bemühungen stehen. Die Vorkommnisse in Karlsruhe waren auf unserem Weg zweifelsohne ein Rückschlag“, so Born weiter.

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