Zorniger: „Duisburg bringt viel Qualität auf den Platz.“

Ausgangssituation:

Zweites Liga-Heimspiel für RB Leipzig. Die Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger empfängt am Sonntag (18. August; Anstoß: 14.00 Uhr) den Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg, der als Tabellenachter nur zwei Plätze und einen Punkt hinter den Roten Bullen steht. 

Gedanken aus der Pressekonferenz:
 
Abwehrspieler Anthony Jung:

„Für mich ist das Spiel natürlich ein besonderes, auch wenn ich beim MSV Duisburg nur eine Woche unter Vertrag stand. Duisburg hat durch den Lizenzentzug und Zwangsabstieg sowie den daraus resultierenden Abgängen einen Umbruch zu verkraften. Der Mannschaft merkt man an, dass noch nicht alles sitzt. Aber unser Gegner ist definitiv keine 08/15-Mannschaft. Es sind gute Fußballer dazugekommen, die in der 3. Liga für Wirbel sorgen können. Wir haben in den letzten beiden Spielen bei Standardsituationen unglücklich ausgesehen. Die Gegentore haben wir analysiert und wissen auch, dass Duisburg uns durch seine großen Spieler gefährlich werden kann. Aber wir sind gut vorbereitet. Jetzt zählt es dies auf dem Feld umzusetzen.“

Trainer Alexander Zorniger:

„Wir freuen uns auf Duisburg. Vergangene Saison haben uns noch zwei Klassen getrennt. Jetzt spielen wir in derselben Liga – auch wenn es für die Mannschaft eine bittere Situation ist, weil sie sportlich weiter in der 2. Bundesliga hätten spielen können. Aber der MSV befindet sich deutlich in Aufbruchsstimmung und ist definitiv keine Nachwuchstruppe, die erst in zwei oder drei Jahren wieder eine gewisse Leistungsstärke mitbringt. Allein Pierre De Wit, Markus Bollmann und Sascha Dum sind drei Spieler mit ausreichend Erstligaerfahrung. Dementsprechend ist viel Qualität auf dem Platz. Duisburg spielt vor allem ab 40 Meter vor dem gegnerischen Tor sehr guten Fußball. Bei uns gibt es die Überlegung, auf unserer Sechserposition eine Veränderung vorzunehmen. Denn Duisburg hatte allein im letzten Spiel fünf Spieler auf dem Platz, die über 1,88 Meter waren. Da müssen wir uns was einfallen lassen.“
  

Personalsituation: 

Christian Müller wird nach seiner schweren Unterschenkel-Prellung weiterhin von den RBL-Physiotherapeuten behandelt und  ist noch nicht wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
Joshua Kimmich befindet sich nach seiner Schambeinverletzung im individuellen Aufbautraining.
Tobias Willers ist nach seiner Notbremse in der letzten Partie gegen Burghausen rotgesperrt und fällt zwei Spiele aus.

 

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