RB Leipzig besiegte mit „Matchwinners“ Keita und Werner verdient den Hamburger SV

Fußball Bundesliga: Standesgemäß und mit in der zweiten Halbzeit klarer Ballbesitz- und Chancen-Überlegenheit gewann RB Leipzig am dritten Spieltag beim Hamburger SV mit 2:0 (0:0) Toren vor 50.000 Zuschauern im Volksparkstadion.

„Matchwinners“ auf Leipziger Seite waren neben der kompakten Team-Leistung Torhüter Peter Gulacsi (verhinderte großartig den Ausgleich) sowie die Ausnahme-Könner Naby Keita (1:0 – 67.) und Sprinter Timo Werner (2:0 – 75.). Usain Bolt hätte beim 50-Meter-Spurt des Leipzigers Werner seine Freude gehabt.

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Deutsche Bundesliga, Hamburger SV vs. RasenBallsport Leipzig - Timo Werner (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag
Deutsche Bundesliga, Hamburger SV vs. RasenBallsport Leipzig – Timo Werner (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag

08.09.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Der Hamburger SV war aber vor allem in der ersten Halbzeit nicht chancenlos gegen RB Leipzig. Zumindest im Konterverhalten zeigte sich der Gastgeber gefährlich. In der 24. Minute ergab sich die größte Torchance zur Hamburger Führung: Hahn sieht am Strafraum den freien Kostic, der aber nicht die nötige Ruhe und Gelassenheit, sprich Torriecher, im Abschluss ausstrahlte und den Ball drei Meter neben den rechten Pfosten vorbei schoss.

Drei Minuten später versuchte Walace mit einem Aufsetzer-Ball, der knapp das Tor links verfehlte. Schon in dieser Phase zeigte sich die bessere Spielübersicht und Abgezocktheit von RasenBallsport in der spielgestaltenden Zone – mal abgesehen von höherem Ballbesitz und intensiverer Geschwindigkeit.

Die Stunde des Videobeweises schlug kurz vor der Pause: Schiedsrichter Aytekin revidierte seine Strafstoß-Entscheidung korrekterweise und schickte beide Teams in die Halbzeit. Es war keine Schwalbe von Timo Werner, denn erst wurde von Ekdal der Ball gespielt und dann Werner getroffen.

Die Spielentscheidung: Leipzigs Keeper Gulacsi agierte in Klasse-Manier (74.), indem er gegen den eingewechselten Schipplock die Arme hoch riss und den Hamburger Ausgleich verhinderte. Der Leipziger Konter über den eingewechselten Kampl, der Werner den Ball kurz hinter der Mittellinie „servierte“ und den Nationalspieler zum Bolt-Sprint animierte, brachte die 2:0-Vorentscheidung (75.) durch Werner in unnachahmlicher Art und Weise. Danach waren alle Messen auf Sieg für RB Leipzig gelesen.

Für RB Leipzig bleibt unter dem Strich eine erfolgreiche Generalprobe mit weiterer spielerischer Steigerung gegenüber den beiden ersten Bundesliga-Spielen vor dem ersten historischen Champions-League-Match am kommenden Mittwoch in der Red Bull Arena gegen den diesjährigen Halbfinalisten der Königsklasse, AS Monaco.

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