Hansa Rostock-Sportdirektor Uwe Klein: „Gegen Kaiserslautern den größeren Willen“

Hansa Rostock: Karsten Baumann neuer Trainer beim F.C. Hansa - Foto: F.C. Hansa Rostock
Hansa Rostock: Karsten Baumann und Uwe Klein – Foto: F.C. Hansa Rostock

Der DFB-Pokal-Fight in der ersten Runde gegen den 1. FC Kaiserslautern steht für den F.C. Hansa Rostock auf der „Tagesordnung“. Nach dem Pressegespräch in Vorbereitung auf das Match hatte SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp Gelegenheit, mit dem Sportdirektor von Hansa Rostock, Uwe Klein, zu sprechen.

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08.08.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp: 

Herr Klein, warum gewinnen Sie das Pokal-Match gegen den 1. FC Kaiserslautern?

Uwe Klein: „Ich glaube, dass wir einfach an diesem Tag den größeren Willen haben. Wir wissen, dass es sehr schwer gegen Kaiserslautern ist und dass sie eine sehr gute Mannschaft haben. Aber ich glaube, dass wir mit unseren Fans hier im Ostseestadion den Tick mehr an Unterstützung haben und brauchen, als es Kaiserslautern hat.“ 

Nach dem Chemnitz-Spiel „schwimmt“ Hansa Rostock auch auf der „Leistungssteigerungswelle“?

Uwe Klein: „Ja, die Mannschaft hat in Chemnitz ein sehr gutes Spiel absolviert. Gerade bei einem Auswärtsspiel war das schon sehr gut. Die einzelnen Mechanismen greifen immer mehr und da hoffen wir, dass es gegen Kaiserslautern weiter nach vorn geht.“ 

Rechnet man schon vorher mit möglichen zusätzlichen Einnahmen beim Weiterkommen im DFB-Pokal?

Uwe Klein: „Natürlich stehen diese Zahlen immer im Raum. Aber ich glaube, wir sollten uns erstmal darauf konzentrieren, das Spiel gewinnen zu wollen und am Ende auch vielleicht für uns entscheiden zu können. Und danach kann man mal sehen, was los ist, weil es jetzt keinen Sinn macht, schon Zahlen für etwas zu verteilen, wo wir noch gar nichts erreicht haben. Wir sollten uns mit dem beschränken, was wir momentan haben.“ 

Den dänischen Probespieler in der vergangenen Woche hatten Sie nicht verpflichtet. Haben Sie weitere Spieler im Auge, vielleicht auch auf Leihbasis aus den Mannschaften der zweiten Bundesliga?

Uwe Klein: „Solche Spieler haben wir auch im Auge. Wir haben auch schon unheimlich viele Gespräche geführt. Es ist auch klar, dass diese Vereine in der Vorbereitungszeit ihre jungen und talentierten Spieler noch in den Profikader und ins Trainingslager mit rüber genommen haben. Wenn die Spiele jetzt auch in der ersten Bundesliga losgehen, wird es den einen oder anderen Spieler doch erwischen und dieser auch enttäuscht sein. Wenn diese Spieler sich dann anderweitig umschauen, dann müssen wir aufpassen.“ 

Viel Erfolg gegen Kaiserslautern und vielen Dank für das Interview, Herr Klein.

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