DFB-Frauen mit 12-Tore-Festival gegen Ungarn

DFB-Frauen starten mit 12-Tore-Festival gegen Ungarn in Fußball-EM-Qualifikation - Foto: SPORT4Final
DFB-Frauen starten mit 12-Tore-Festival gegen Ungarn in Fußball-EM-Qualifikation – Foto: SPORT4Final

Fußball-EM-Qualifikation:

Nach den kritikwürdigen spielerischen Leistungen im Viertel- und Halbfinale der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada und dem vierten WM-Platz gestaltete sich der Start in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden als Balsam auf die Nerven und Herzen der deutschen Frauen:

„Fußball-Zwerg“ Ungarn als Weltranglisten-Vierzigster wurde beim „Zwei-Klassen-Unterschieds-Match“ in Halle (Saale) vor 4.300 begeisterten Zuschauern im „Schmuckkästchen“ mit 12:0 (7:0) Toren von EM-Titelverteidiger Deutschland mit der neuen Kapitänin Saskia Bartusiak bezwungen. Die dreifache Torschützin Pauline Bremer (Olympique Lyon) ragte aus einem geschlossenen deutschen Team heraus.

DFB-Frauen gegen Ungarn in Fußball-EM-Qualifikation

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom ersten Fußball-EM-Qualifikationsspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft aus dem Erdgas-Sportpark in Halle (Saale).

SPORT4Final Live und Exklusiv: Handball-WM der Frauen im Dezember 2015 aus Dänemark

18.09.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:

Bundestrainerin Silvia Neid äußerte nach dem Spiel: „Wir wollten torgefährlich aus allen Positionen und sehr gut über die Außen spielen. Die Spielerinnen haben alles sehr gut umgesetzt und wir hochverdient gewonnen. Wir können das Ergebnis ganz gut einordnen und wissen, dass wir nicht gegen die USA gespielt haben.“

Den Artikel zum Spiel lesen und Mitglied im SPORT4Final-Club werden.

Kostenfreie Mitgliedschaft.

[private]

Ungarns Cheftrainerin Edina Marko sah „eine sehr motivierte deutsche Mannschaft, der wir mehr Respekt gezollt haben, als nötig gewesen wäre. Nach der schnellen Führung war der Glauben der Mannschaft gebrochen. Wir sind vorher von einem engeren Ergebnis ausgegangen, weil wir im letzten Jahr in der Qualifikation zweimal nur 0:4 gegen Frankreich verloren hatten und beide Teams auf Augenhöhe agieren.“

Die ungarischen Gäste hatten vornehmlich in der Viertelstunde nach dem Seitenwechsel ihre beste Zeit, nachdem Bundestrainerin Silvia Neid in der Halbzeit drei Wechsel vornahm. Ungarns beste Torchance vergab die beim Berliner Zweitligisten 1. FC Lübars spielende Viktoria Szabo völlig frei vor der neuen deutschen Torhüterin Almuth Schult.

Die Überlegenheit der DFB-Frauen kannte fast keine Grenzen: In Spielauffassung, Taktik und Geschwindigkeit, in der physischen und psychischen Verfassung, im Pass- und Kombinationsspiel sowie beim Torabschluss. Ungarns Team stand nach den ersten zehn Minuten mit dem 0:2-Rückstand bereits auf „verlorenem Posten“ und hatte in allen fußballerischen Belangen das Nachsehen. Der Kantersieg der DFB-Frauen ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

Torfolge:

1:0 Popp (7.), 2:0 Maier (9.), 3:0 Kemme (16.), 4:0 Behringer (19., Foulelfmeter), 5:0 Bremer (27.), 6:0 Goeßling (33.), 7:0 Goeßling (39.), 8:0 Laudehr (63.), 9:0 Popp (66.), 10:0 Bremer (70.), 11:0 Leupolz (72.), 12:0 Bremer (84.) [/private]

Kommentar verfassen