Bastian Schweinsteiger im SPORT1-Interview über den Wechsel von Manchester United nach Chicago

Bastian Schweinsteiger im SPORT1-Interview über den Wechsel von Manchester United nach Chicago - Copyright: SPORT1
Bastian Schweinsteiger im SPORT1-Interview über den Wechsel von Manchester United nach Chicago – Copyright: SPORT1

Bastian Schweinsteiger, Starspieler von Chicago Fire, über seinen Neustart in den USA: „Natürlich weiß ich, dass Chicago Fire nicht die beste Mannschaft dieser Liga ist. Aber die Vision, die der Verein hat, und die Art, wie der Trainer Fußball spielen lässt, haben mir sehr gut gefallen“

25.04.2017 – PM SPORT1 / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Deutschlands Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger spricht im exklusiven SPORT1-Interview über seinen Start bei Chicago Fire, den Fußball in den USA und seinen Abschied von Manchester United. Zudem äußert er sich zu einem möglichen Wechsel des derzeit verletzten Manchester United Stars Zlatan Ibrahimovic in die MLS.

Bastian Schweinsteiger über…

… seine Entscheidung in die MLS zu gehen:
„Ich habe immer die MLS verfolgt. Und ich habe mich auch mit Franz Beckenbauer über Amerika und den Fußball dort unterhalten. Er hat zu mir gesagt, dass er dort die beste Zeit hatte. Das hat mich auch ein bisschen neugierig gemacht. Und es hat eben dann auch super gepasst mit Chicago Fire und der Mission, die der Verein hat, nachdem ich in Manchester nicht so oft gespielt habe und die Sehnsucht danach hatte, wieder Fußball zu spielen.“

… Chicago Fire:
„Natürlich weiß ich, dass Chicago Fire nicht die beste Mannschaft dieser Liga ist. Aber die Vision, die der Verein hat und die Art, wie der Trainer Fußball spielen lässt, haben mir eben sehr gut gefallen. In den letzten zwei Jahren wurde Chicago Fire Letzter. Das ist doch auch eine kleine Chance, vielleicht die Überraschung zu schaffen und sich für die Playoffs zu qualifizieren.“

… das Interesse anderer Klubs:
„Natürlich war es so, dass auch andere Vereine Interesse gezeigt haben. In Europa, habe ich von Anfang an gesagt, möchte ich nicht wechseln, da gab es für mich nur zwei Vereine, Bayern München und Manchester United. Deswegen hat sich das mit Chicago super ergeben. Mich hat sehr beeindruckt, wie unser Trainer und auch Nelson Rodriguez mit mir gesprochen haben. Und natürlich hat mich die MLS einfach interessiert. Ich wollte den Schritt dann auch machen, um zu sehen, wie es ist mit Amerika. Was ich bis jetzt erlebt habe, war das auf jeden Fall die richtige Entscheidung herzukommen.“

… seine Zeit bei Manchester United:
„Ich habe mit Bayern München immer das Ziel gehabt, die Champions League zu gewinnen. Deswegen bin ich auch immer dort geblieben und nicht ins Ausland gewechselt. Das habe ich 2013 geschafft. Wir haben damit eine Ära geprägt. Der Schritt nach Manchester war schon sehr wichtig. Louis van Gaal hat mich angerufen und wollte schnellen Erfolg haben. Natürlich lief es am Anfang sehr gut für mich. Wir waren Erster in der Liga und mit Leicester punktgleich. Dann habe ich leider eine Sperre bekommen und kurz darauf wurde ich gefoult und verletzt. Wir haben letztendlich einen Titel geholt, den FA Cup. Es ist ja nicht so, dass man den einfach so gewinnt.“

… die Ausbootung durch Jose Mourinho:
„Natürlich war ich überrascht. Aber ich habe immer die Hoffnung gehabt, dass sich die Situation verändert und ich nochmal ein Spiel für Manchester mache. Das habe ich ja letztendlich auch geschafft.“

… einen möglichen Wechsel von Zlatan Ibrahimovic in die MLS:
„Solche Spieler sind mit Sicherheit sehr wichtig, wenn sie in die MLS kommen. Es liegt aber immer am Spieler selbst. Er ist ein sehr professioneller Sportler und bringt wirklich sehr viel Qualität auf den Platz. Als Fußballer ist er wirklich einer der Besten, mit denen ich gespielt habe. Er hat ein sehr, sehr gutes Auge und hat mich wirklich beeindruckt.“

… die Chicago Bulls und Paul Zipser, den er aus seiner Zeit in München kennt:
„Ich habe ein Spiel anschauen dürfen gegen Cleveland. Da haben wir den Paul auch nach dem Spiel getroffen und uns unterhalten. Mich freut’s, dass es ihm gut geht, dass er seinen Spaß gefunden hat, dass er auch spielt. Wir haben Nummern getauscht und gesagt, wir werden uns mal treffen.“

Quelle: SPORT1

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