CNN Interview mit FIFA-Präsidentschaftskandidat Scheich Salman – weist Foltervorwürfe zurück

Im CNN-Interview: Am Freitag will sich Scheich Salman aus Bahrain zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes FIFA wählen lassen.

Im Vorfeld der Wahlen sind schwere Vorwürfe gegen Salman erhoben worden, die er nun strikt zurückweist.

CNN Interview mit FIFA-Präsidentschaftskandidat Scheich Salman - Foto: CNN International
CNN Interview mit FIFA-Präsidentschaftskandidat Scheich Salman aus Bahrain – Foto: CNN International

25.02.2016 – CNN / SPORT4Final / Frank Zepp:

Im Interview mit CNN-Sportkorrespondentin Amanda Davies erklärt er, dass er „nichts zu verstecken” habe und dass er von einigen Medien zu Unrecht beschuldigt worden sei. Die FIFA-Ethikkommission soll wegen eines Anfangsverdachts auf Verletzung von Menschenrechten gegen Salman ermittelt haben. In seiner Heimat soll der Chef der asiatischen Konföderation AFC 2011 zur Inhaftierung und Folter von Demonstranten aus dem Fußballbereich beigetragen haben. Scheich Salman ist allerdings überzeugt, dass seine Erfolgsbilanz genüge, um das Vertrauen der FIFA-Delegierten zurückzugewinnen.

Scheich Salman über seine vermeintlichen Menschenrechtsverletzungen:

„Ich habe nichts zu verstecken. Alles muss klar sein, aber wir müssen auch die Quellen überprüfen. Man darf es nicht akzeptieren, dass jemand zu einem kommt und Sachen behauptet, die man nicht getan hat. Und diese werden immer wieder wiederholt.“

Über die negative Berichterstattung:

„Ich wurde als politisches Werkzeug missbraucht.“

Über die Wahl des FIFA-Präsidenten am Freitag:

„Wenn sie mir nicht vertrauen, sollen sie nicht für mich stimmen.“

Zum Video-Interview:  http://cnn.it/1T6XbLe

Quelle: CNN International

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