Dynamo Dresdens Reanimation auf St. Pauli nicht mit Punktgewinn belohnt

FC St. Pauli vs. Dynamo Dresden 2:1 (0:0)

26.08.2013 – SPORT4FINAL:

Gastgeber St. Pauli gewann in der 2. Bundesliga nach Torchancen, Spielanteilen, elfmeterreifen Situationen völlig verdient mit 2:1-Toren gegen Dynamo Dresden. Auch das einmalige Glücksmomentum eines 19-Jährigen namens Maier mit einem direkt verwandelten Freistoß Sekunden nach seiner Einwechslung wird dieser rasanten Partie immer in Erinnerung bleiben.

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Aber auch Dynamo errang einen Sieg über sich selbst – zumindest in der zweiten Halbzeit. Nach indiskutablen ersten 45 Minuten ging ein Ruck durch die Mannschaft, begann der Kampf, immense Laufbereitschaft und in Ansätzen war auch das spielerische Potential des Teams erkennbar. Warum nur erst nach einer Halbzeit, in der man schon sicher in Rückstand geraten hätte können. Zumal St. Pauli das Geschehen bestimmte und viele Torchancen vergab. Dynamo produzierte hierbei viele eigene Fehler und kam nach Balleroberungen nicht in den konstruktiven Spielaufbau hinein.

Benefizspiel Dresden vs. Hamburg - Foto: Sport4Final
Benefizspiel Dresden vs. Hamburg – Foto: Sport4Final

Aber Dresdens Reanimation in der zweiten Hälfte war schon bemerkens- und anerkennungswert. Es wurden nicht die blamablen Heimpleiten gegen Union Berlin und Frankfurt vergessen gemacht. Aber ein Lebenszeichen einer Mannschaft war erkennbar. Sogar Torchancen konnte sich Dynamo erarbeiten. Durch einen Standard per Kopfball in Führung gegangen sorgten eigene Fehlerquellen im Abwehrbereich sowohl für den Ausgleich als auch den Freistoß, der letztendlich St. Paulis Siegtor „vorbereitete“. Dynamo sollte nicht über den vergebenen Elfer durch Fiel lange hadern, auch wenn die erneute Führung möglich war. Auch der „Sieg“ über sich selbst mit der Erkenntnis, dass Dynamo zwar noch im Tabellenkeller aber immer noch ein „teaminternes Lebenszeichen mit Moral“ besitzt, sollte künftig wieder Siege und Punkte für den Klassenerhalt bringen. Natürlich nur, wenn der eingeschlagene „St. Pauli-Weg“ der zweiten Halbzeit mit Qualität und Kämpferherz weiter gegangen wird … 

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