F.C. Hansa Rostock unter Zugzwang und mit Trendwende im Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden?

09.08.2014 – SPORT4Final:  Hansa-Pressekonferenz am 08.08.2014

F.C. Hansa Rostock-Trainer Peter Vollmann:

  • Ziel: „Spiel zu gewinnen“
  • Vorbereitung: „durch Video- oder direkte Spielbeobachtung“
  • Wehen Wiesbaden: „individuell hohe Qualität und Erfahrung, schnelle Mannschaft, über die Außen stark, Trainerkollege hatte den Mut, sich zu outen Richtung Aufstieg“
  • Euphorie: „ist kontraproduktiv, wichtiger ist Balance zu halten und Konstanz hinein zu bringen“
  • Match: „50/50-Spiel – ein oder zwei personelle Wechsel im Kopf“
  • Fouls/Freistöße: „wir stehen defensiv ganz gut, bekommen gefühlt zu viele Freistoßsituationen, Kopf spielt große Rolle hierbei, Kopf und Verstand sind gefordert, wichtig für den Trainer: wie sind die Gegentore entstanden“
  • Spielsystem: „Spielsystem nicht sondern die Spieler im System entscheidend, über Änderung am System denke ich nicht nach“ 

Spieler Kai Schwertfeger:

  • Aufstellung: „wo Trainer mich aufstellt, spiele ich auch“
  • Saisonstart: „3 Spiele mit Höhen und Tiefen“ – von der Mannschaft überzeugt“
  • Gegner: „wollen uns nicht verstecken gegen den Ligafavoriten“
F.C. Hansa Rostock unter Zugzwang und mit Trendwende im Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden? - Hansa-Pressekonferenz am 08.08.2014 mit Pressesprecherin Marit Scholz, Peter Vollmann, Kai Schwertfeger (v.l.) - Foto: SPORT4Final
F.C. Hansa Rostock unter Zugzwang und mit Trendwende im Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden? – Hansa-Pressekonferenz am 08.08.2014 mit Pressesprecherin Marit Scholz, Peter Vollmann, Kai Schwertfeger (v.l.) – Foto: SPORT4Final

BLICK-Zurück:

Am letzten Spieltag der vergangenen Saison gab es Anfang Mai ein 1:1-Unentschieden zwischen beiden Mannschaften in Rostock. Der Gastgeber hätte sich angesichts klarer Torchancen in der zweiten Hälfte den Sieg verdient. Halil Savran scheiterte zweimal hintereinander in der 80. Minute vom Elfmeterpunkt am gegnerischen Torhüter. 

Hansa unter Zugzwang:

Der F.C. Hansa Rostock schaffte in dieser noch jungen Spielzeit je einen Sieg, Remis und die Niederlage beim Nordrivalen in Kiel. Will man oben mitspielen, sind Heimsiege Balsam auf die Spieler- und Fanwunden. Bereits am Saisonbeginn den Kontakt zum Mittelfeld oder  der Spitze zu verlieren, wäre für die neu formierte Mannschaft psychologisch schwer zu verkraften. 

Trendwende in Heimspielen:

Was für den Saisonstart-Trend gilt, wird von einheimischen Medien als „Heimkomplex“ hochstilisiert. Zu unterschätzen ist dieser verlorene „Heimsieg-Nimbus aus Rostocker Sicht sicher nicht. Denn in 2014 hat Hansa kein Punktspiel in der Fußball-Arena gewinnen können. Auch die zwischenzeitlich aufgeflammten Aufstiegsträume der vergangenen Saison wurden durch den „Heimfluch“ jäh mit Abschlussplatz 13 korrigiert. Insofern ist der Saison-Zugzwang mit einer doppelten Trendwende verbunden. Der F.C. Hansa Rostock steht unter zweifachen Druck. 

Sturz des Liga-Mitfavoriten?

In der bunten und leistungsmäßig ausgeglichenen dritten Liga ist (fast) alles möglich. Hansa hat Potential – das hat auch das Benefizspiel gegen Schalke bewiesen. Defensiv muss zugelegt werden, gefährliche Standardsituationen sollten durch besseres Stellungsspiel und Tackling vermieden werden. Damit die „Hansa-Kogge“ am Sonntag gegen Wehen Wiesbaden vor mindestens 10.000 Zuschauern nicht untergeht. Peter Vollmann und Kai Schwertfeger erwarten ein enges Spiel und den eigenen Sieg. Na dann, auf geht’s Hansa! 

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