Hansa-Trainer Peter Vollmann: „Halle kann dramatisch auf unser Spiel Einfluss nehmen.“

F.C. Hansa Rostock gegen Halle als „Außenseiter“ im eigenen Stadion?

05.09.2014 – SPORT4Final

Fußball 3. Liga:  8. Spieltag

F.C. Hansa Rostock (16.) vs. Hallescher FC (15.) – beide 8 Punkte 

Aus Rostock berichtet SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp.

Die DKB-Arena sah im ganzen Jahr 2014 noch keinen Heimsieg des F.C. Hansa Rostock. Der Hallesche FC ist in dieser Saison auswärts ohne Niederlage und aktuell von der Art der Spielweise und den hohen Siegen (Bielefeld 5:1 und Unterhaching 4:0) die „Auswärtsmannschaft“ schlechthin. Ob die Neuzugänge dieser Woche Florian Krebs und Marco Engelhardt spielen werden ist noch unklar. Hansas Fußball-Lehrer Peter Vollmann bescheinigt Halle „gute Einzelspieler, die viel über das Tempo und das Umkehrspiel kommen. Der Gegner kann dramatisch auf unser Spiel Einfluss nehmen.“ Hansa ist als Gastgeber also gewarnt. Hinzu kommen die latente Heimschwäche und das psychologische Momentum, wenn man zu Hause keine Spiele gewinnen konnte. Hansas Mission #DreiPunkteToHus ist keine unmögliche, aber äußerst schwer wird es gegen Halle werden.

Hansa-Trainer Peter Vollmann: „Halle kann dramatisch auf unser Spiel Einfluss nehmen.“ - Foto: SPORT4Final
Hansa-Trainer Peter Vollmann (rechts): „Halle kann dramatisch auf unser Spiel Einfluss nehmen.“ – Foto: SPORT4Final

Rostocks Mannschaft könnte sich angesichts verschiedener Verletzungssorgen fast von allein aufstellen. Peter Vollmann versprühte in der Pressekonferenz Zweckoptimismus und meinte, „elf gute Leute auf dem Platz zu haben.“ Hansa hat aktuell fünf Ausfälle zu verzeichnen. Hinzu könnten auch noch Julian Jakobs (Oberschenkelzerrung) und Torschützenkönig Marcel Ziemer (Bluterguss auf Spann) kommen, „die zur Zeit nicht mit der Mannschaft trainieren“. Trainer Vollmanns Glaube, „wir können auch gegen Halle einen Sieg einfahren“, sollte der Mannschaft „Berge versetzen“ helfen. Trainer-Therapie: „Wir müssen die Probleme, die auf uns zukommen, minimieren. Und Einfluss auf das Spiel nehmen!“

Auf die SPORT4Final-Zwischenbilanz-Frage antwortete Peter Vollmann, dass er „mit dem sehr schlechten Start 100-prozentig nicht zufrieden ist.“ In der „Ist-Situation lebend, wird es in Zukunft auch nicht möglich sein, alle personellen Probleme gleichzeitig zu lösen.“ Im nunmehr geschlossenen ersten Transferfenster war es nicht möglich, neue Spieler zu holen, weil „wir sie einfach nicht bezahlen können.“ Da der Trainer in manchen Spielen mit der taktischen Disziplin unzufrieden war, bleibt es für Vollmann dabei, zu kämpfen und „nicht herum zu lamentieren“.

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