RB Leipzig: Alexander Zorniger „Hinrunde bis jetzt gut“

10.12.2014 – PM RBL / SPORT4Final:

Niklas Hoheneder: „Das Spiel gegen Ingolstadt haben wir in der ersten Halbzeit verloren. Das war kein guter Auftritt.“ 

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Ralf Rangnick: „Fußball ist ein Spiel von relativen Waffen und relativ besser sein.“

 

Alexander Zorniger: „Wir müssen in Fürth mit Mut und Überzeugung auftreten.“

RB Leipzig: Alexander Zorniger „Hinrunde war bis jetzt gut“ - RasenBallsport Leipzig vs. FC Ingolstadt - Tobias Levels (Ingolstadt) und Daniel Frahn (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
RB Leipzig: Alexander Zorniger „Hinrunde war bis jetzt gut“ – RasenBallsport Leipzig vs. FC Ingolstadt – Tobias Levels (Ingolstadt) und Daniel Frahn (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

 

RB Leipzig will die Hinrunde am Freitag (12. Dezember; Anstoß: 18.30 Uhr) bei der SpVgg. Greuther Fürth (9.) mit einem positiven Ergebnis beenden. Die Mannschaft wird von über 500 RB Leipzig-Fans nach Franken begleitet. Die Einschätzungen von Trainer Alexander Zorniger und Abwehrspieler Niklas Hoheneder vor dem letzten Spiel der Hinrunde:

Alexander Zorniger:   

 „Fürth ist eine kampfstarke Mannschaft, die seine Gegner vor allem körperlich beeindruckt. Das Team hat noch nicht seine Kontinuität gefunden. Allerdings kämpft sich unser Gegner langsam ans obere Tabellendrittel heran. Deshalb wird Fürth alles dran setzen, mit einem Sieg gegen uns die Lücke nach oben weiter zu schließen. Wir müssen Fürth von Anfang an unter Druck setzen und dürfen uns nicht wie gegen Ingolstadt von missglückten Aktionen aus dem Konzept bringen lassen. Außerdem ist es wichtig, unsere Kompaktheit in der Verteidigung wieder zu zeigen – genauso wie den Mut und die Überzeugung, nach vorne zu spielen. Wir sind eben eine Mannschaft, die überwiegend über die Teamleistung kommt. Und wenn das richtig gut funktioniert, dann haben wir auch gute Individualisten. Durch die vielen Ausfälle wird es im Sturm personell eng. Deshalb könnte Ante Rebic am Freitag von Beginn an auflaufen. Er hat gegen Ingolstadt ordentlich Schwung ins Spiel gebracht. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war die Hinrunde gut. Wenn wir uns nach dem Ingolstadt-Spiel nicht leid tun und gegen Fürth gewinnen, dann wird sie sogar richtig gut!“

Niklas Hoheneder:   

„Das Spiel gegen Ingolstadt haben wir in der ersten Halbzeit verloren. Das war kein guter Auftritt. In der zweiten Hälfte konnten wir schließlich den Fußball spielen, den wir uns vorgenommen hatten. Leider ist uns ein Tor verwehrt geblieben, obwohl wir den Ausgleich verdient gehabt hätten. Die schwere Verletzung von Terrence Boyd tut uns richtig weh, wie auch die Gelbsperre von Daniel Frahn. Denn somit fehlen uns gleich zwei Stürmer. Dennoch wollen wir gegen Fürth an die Leistung aus der sehr guten zweiten Ingolstadt-Halbzeit anknüpfen und dieses Spiel nicht nur 45, sondern die vollen 90 Minuten auf den Platz bringen. Dann ist alles drin. Fürth ist im Vergleich zu anderen Gegnern keine Heimmacht. Allerdings spielt man auf dem eigenen Platz und mit dem eigenen Publikum im Rücken immer besser als auswärts. Wir wissen, wo der Gegner seine Schwächen hat. Wir wissen allerdings auch, dass Fürth relativ gut umschaltet, das die Spieler schnell und ballsicher sind und sich viel zutrauen. Darauf müssen wir aufpassen. Sie haben relativ robuste Stürmer, die im Sechszehner besonders stark sind. Das wird eine schwere Aufgabe für uns Innenverteidiger.“

Team:

Daniel Frahn kassierte gegen den FC Ingolstadt seine fünfte Gelbe Karte und fehlt in Fürth gesperrt. Terrence Boyd wurde am Mittwoch von Dr. Ulrich Boenisch in Augsburg am vorderen Kreuzband sowie am Außenmeniskus im rechten Knie operiert. Yussuf Poulsen musste das Lauftraining am Dienstag abbrechen. Ob er am Freitag spielen kann, entscheidet sich kurzfristig. Joshua Kimmich wird voraussichtlich am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ein Einsatz gegen Fürth kommt aber wahrscheinlich zu früh. Georg Teigl konnte nach seiner Erkältung am Dienstag wieder voll mittrainieren und ist eine Option für die Startelf. Tim Sebastian ist nach seinem Teilriss des Innenbandes im rechten Sprunggelenk wieder ins Training eingestiegen und könnte bei optimalem Verlauf eine Option für das Aalen-Spiel (17. Dezember) sein.  

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