Empor Rostock-Trainer Aaron Ziercke: „Annehmbare, ärgerliche Niederlage“

26.10.2014 – PM Empor:

Empor Rostock verliert beim Tabellenführer DHfK Leipzig mit 24:31 Toren 

Der HC Empor Rostock hat am Samstag beim Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga, dem SC DHfK Leipzig, mit 24:31 (9:14) verloren. „Das haben wir uns leider selbst zuzuschreiben, denn wir haben viel zu viele Fehler gemacht“, hat Trainer Aaron Ziercke die Ursache schnell gefunden. In der Tabelle bleibt Empor Tabellen-12.

HC Empor Rostock - Quelle: DKB-Handball-Bundesliga
HC Empor Rostock – Quelle: DKB-Handball-Bundesliga

In der Arena Leipzig musste der Rostocker Coach ohne die verletzten Spielmacher Roman Becvar und Tom Wetzel auskommen und schon der Beginn war misslungen. In der 1. Minute musste Maic Sadewasser auf die Strafbank. Leipzig nutzte die zweiminütige Überzahl zur 3:0-Führung. Doch Empor kämpfte sich wieder auf 5:5 (12.) heran, ehe das Unheil seinen Lauf nahm. 13 Minuten lang war Rostock nicht in der Lage, den Ball im Tor unterzubringen. Kenji Hövels und Florian Zemlin hatten Probleme im Rückraum die Fäden zu ziehen. Zahlreiche Ballverluste haben Leipzig Gegenstöße ermöglicht, zweimal wurde der Pfosten getroffen, hinzu kam ein ganz starker Torhüter Felix Storbeck.

Der Ex-Rostocker parierte im gesamten Spiel 16 Bälle. Die Sachsen zogen auf 11:5 davon. Diesen Rückstand konnte Empor nicht mehr aufholen, trotz bester Chancen. Da Paul Porath im Rostocker Tor erneut eine hervorragende Leistung ablieferte, gelang es auch den Leipzigern nicht, sich weiter abzusetzen. Ab der 41. Minute musste Empor ohne den Abwehr-Hünen Maic Sadewasser auskommen, der nach der dritten Zeitstrafe mit Rot vom Feld musste. „Wir haben 21 Fehlversuche und 14 technische Fehler gehabt. Das ist schade, denn es wäre mehr möglich gewesen. Auf Grund der hohen Fehleranzahl ist es eine ‚annehmbare Niederlage‘, die dennoch ärgerlich ist“, so Ziercke.

Empor Rostock: Porath, Malitz, Hövels 1, Dethloff 2, Mladenovic 2, Barten, Gruszka 6/2, Flödl 3, Sadewasser, Papadopoulos 7/4, Zboril, Hruscak 2, Zemlin 1

Siebenmeter:  Leipzig 3/4, Rostock 6/7

Strafminuten:  Leipzig 0, Rostock 8 (incl. Sadewasser Rot 41. Min.)

Zuschauer:  2.191 

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