HC Empor Rostock verliert beim TV Hüttenberg mit 19:25

04.05.2014 – PM:

HC Empor Rostock war auf Tuchfühlung, ehe sich zwei Spieler verletzten

Der HC Empor Rostock ist momentan in der 2. Handball-Bundesliga ein gern gesehener Gast. Auswärts hat das Team aktuell große Probleme, die zu Hause gezeigten Leistungen zu bestätigen. Am Samstagabend wurde beim TV 05/07 Hüttenberg mit 19:25 (9:12) verloren. Nach der siebten Auswärtsniederlage in Folge bleiben die Mecklenburger in der Tabelle auf Platz 14.

HC Empor Rostock: Julius Porath gehörte mit vier Treffern zu den besten Empor-Torschützen - Foto: HC Empor Rostock
HC Empor Rostock: Julius Porath gehörte mit vier Treffern zu den besten Empor-Torschützen – Foto: HC Empor Rostock

„Es ist schade, dass wir keine Punkte holen konnten, denn es war mehr drin. Wir lagen zwar immer knapp hinten, aber ich war überzeugt, dass wir das Spiel noch drehen konnten. Dann kamen zwei Verletzungen und ohne Rückraum kannst du nicht gewinnen“, so Rastislav Trtik. Der Empor-Trainer musste in den letzten zehn Minuten auf zwei wichtige Aufbau-Spieler verzichten. Zunächst war Roman Becvar umgeknickt, kurze Zeit später fiel Oliver Milde aus (Verdacht auf Kreuzbandriss). Die Schwächung war für das ohnehin schon ersatzgeschwächte Team nicht mehr zu kompensieren.

Die Partie bei den abstiegsbedrohten Hessen wurde „ohne fünf“ begonnen. Neben den verletzten Florian Zemlin, Robert Barten, Tom Wetzel und Sven Thormann fiel auch René Gruszka kurzfristig mit Magen-Problemen aus. Der Rest der Mannschaft zeigte eine gute Leistung. „Das Team hat tollen Einsatz gezeigt. Die Abwehr stand dank des wiedergenesenen Norman Flödl sicher. Im Angriff wurden leider zu viele Chancen ausgelassen“, sagte Trtik. Sein Team lag von Beginn an im Rückstand, ließ Hüttenberg aber nie enteilen und war immer auf Tuchfühlung. Erst in der Schlussphase, als Becvar und Milde ausfielen, musste Empor vor 1.000 Zuschauern abreißen lassen. Für die Gastgeber waren diese zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt überlebenswichtig.

Für Empor geht es nun darum in den zwei folgenden Spielen in Rostock (Mittwoch gegen Hamm, Sonntag gegen Bietigheim) an die zuletzt positive Bilanz auf heimischen Parkett anzuknüpfen. 

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