HC Leipzig vor „Woche der Wahrheit“: Erstes Gipfeltreffen“ gegen VfL Oldenburg

Katja Kramarczyk (12 - HC Leipzig) - Foto: Sebastian Brauner
Katja Kramarczyk (12 – HC Leipzig vs. Leverkusen) – Foto: Sebastian Brauner

Der gesamtdeutsche Rekordmeister im Handball, auch wenn hier viele Fans und Medien sich nur an den THW Kiel erinnern, kommt aus der Messestadt und heißt HC Leipzig. 

Der 21-fache Titelträger steht vor der, in dieser Saison bislang wichtigsten, „Woche der Wahrheit“: Innerhalb von sechs Tagen geht es daheim gegen den Tabellenführer VfL Oldenburg (25. Oktober), die SG BBM Bietigheim (28. Oktober) mit den Ex-Leipzigern Susann Müller und Maura Visser sowie auswärts beim BVB Dortmund mit Clara Woltering, Nadja Nadgornaja und Anne Müller.

 

 

Handball-WM 2013 in Spanien: SPORT4Final - Redakteur Frank Zepp im Palau Sant Jordi in Barcelona am 27. Januar 2013 - Foto: SPORT4Final
Frank Zepp im Palau Sant Jordi in Barcelona

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Handball-WM der Frauen im Dezember 2015 aus Dänemark

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Kolding.

 

 

22.10.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp: 

Klar verständlich ist Katja Kramarczyks Gedanke: „Wenn wir gegen Oldenburg gewinnen, sind wir Spitzenreiter.“ HC Leipzig Chefcoach Norman Rentsch will „weniger auf die Tabelle gucken, sich nur auf das Spiel konzentrieren, um es zu gewinnen.“ Ein scheinbarer Widerspruch, der aber keiner ist, denn der titelambitionierte HC Leipzig könnte bei drei Siegen gegen die unmittelbare Konkurrenz auf den benachbarten Spitzenrängen einen gewaltigen Schritt fürs Selbstbewusstsein, die Teamentwicklung und späteren Titelehren machen.

Chefcoach Rentsch warnt aber zu Recht vor den Qualitäten des Oldenburger Teams. „Die Mannschaft spielt über längere Zeit zusammen, hat eine tolle Entwicklung genommen und individuell starke Spielerinnen mit Angie Geschke, Julia Wenzl, Caroline Müller sowie Kim Birke in ihren Reihen. Oldenburg ist vielleicht nicht der ganz große Meisterschafts-Favorit, aber das Team hat eine gute Mentalität und kämpft bis zum Schluss.“

„Erinnerungstechnisch“ war da im Januar 2015 ein DHB-Pokal-Viertelfinale gegen den VfL Oldenburg. Nach 17:9-Halbzeitführung gab der HC Leipzig das Match mit 28:29 Toren ab. Vierzehn Tage später hieß es im Bundesligaduell 35:26 für Leipzig. Für Katja Kramarczyk „bleibt das Pokalspiel in meiner Karriere hängen. Jetzt haben wir ein normales Topspiel und wenn wir ein richtig gutes Spiel machen und unsere Leistung abrufen …“ Ja klar, meint auch die SPORT4Final-Redaktion, ist der Gastgeber HC Leipzig Favorit im ersten Gipfeltreffen in der „Woche der Wahrheit“ und im Falle des Sieges Spitzenreiter der Handball-Bundesliga vor Titelverteidiger Thüringer HC.

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