SC DHfK Leipzig mit souveränem „Start-Ziel-Sieg“ gegen VfL Bad Schwartau

28.09.2014 – SPORT4Final:

SC DHfK Leipzig vs. VfL Bad Schwartau  33:27 (15:11)  vor 1.900 Zuschauern in der Arena Leipzig

Spielfilm:

6:0 (11.); 7:4 (16.); 12:6 (21.); 15:11 (Halbzeit)

17:14 (36.); 22:19 (47.); 27:21 (51.); 29:24 (56.); 33:27 (Endstand)

SPORT4Final-Matchplayer:  Franz Semper (17 Jahre)

Schiedsrichter:  sehr gute Leistung

Eigenlob stinkt – Fremdlob nicht. Bad Schwartaus Trainer Torge Greve sah nur eine Spitzenmannschaft auf der Platte. SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp auch. Zudem eine sehr gute Leistung der Referees Colin Hartmann und Stefan Schneider. Pfiffe aus dem Publikum gegen einige ihrer Entscheidungen waren deplatziert.

Interview mit Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Franz Semper kommt da mit Pfeffer und macht das ansatzlos.“

Max Emanuel (SC DHfK Leipzig): „Wer kam, hat sich integriert und es lief.“

SC DHfK Leipzig mit souveränem „Start-Ziel-Sieg“ gegen VfL Bad Schwartau - Franz Semper (3) Foto: Sebastian Brauner
SC DHfK Leipzig mit souveränem „Start-Ziel-Sieg“ gegen VfL Bad Schwartau – Franz Semper (3)
Foto: Sebastian Brauner

Die Spitzenmannschaft SC DHfK Leipzig hatte von Beginn an die Gäste aus Bad Schwartau im Griff. Lukas Binders 6:0 in der 11. Minute folgte zwar postwendend der erste Gegentreffer durch Bad Schwartaus Besten an diesem Nachmittag, Toni Podpolinski (9 Tore), aber mehr als auf 3 Tore ließen die Leipziger ihre Gäste im ganzen Spiel nicht näher kommen. Wenn notwendig wurden das Tempo, die Beinarbeit in der Abwehr oder der Gegenstoß, insgesamt 10 Tore aus erster und zweiter Welle, forciert. Speziell nach zwei Auszeiten beim 7:4 und 22:19. Danach lief es wieder problemloser und Bad Schwartau kam nie in den Genuss des Anschlusses oder mehr. Die Gäste waren beim Leipziger „Start-Ziel-Sieg“ chancenlos.

Lief es mal nicht so wie geschmiert beim SC DHfK Leipzig, der nicht fehlerlos agierte, eher gefühlt noch ein paar Tore zu viel zuließ, Thema Spitzenmannschaft, im Angriff mehr als in der Abwehr überzeugte, traten dann auch noch die individuellen Stärken in Erscheinung. Felix Storbeck im Tor mit 10 Paraden (1 Strafwurf) und besonders die Halben Franz Semper (17 Jahre mit 4 Toren und „Vorbereitungen“ von Strafzeiten für Bad Schwartau) sowie Marc Pechstein (6 Tore) spielten sich in den Fokus der Fans. Philipp Weber ragte mit seinen 8 Toren (darunter 4 Siebenmeter) und guten Anspielen  kaum noch heraus. Die Nachwuchskräfte der zweiten Reihe überzeugten einfach. Gut zu wissen für Cheftrainer Christian Prokop, der nach nunmehr sechs Siegen mit makelloser Punktausbeute eine kompakte, gut organisierte Mannschaft zur Verfügung hat.

Analyse der Trainer:

Torge Greve (VfL Bad Schwartau): „Glückwunsch an Leipzig, der Sieg ist mehr als verdient. Wir sind dem Ruf einer Spitzenmannschaft, der uns vorauseilte, nicht gerecht geworden. Ich habe nur eine Spitzenmannschaft gesehen, das war Leipzig. Wir hätten heute zwei Stunden spielen können und hätten nicht gewonnen.“

Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Wir hatten heute ein sehr gutes Gesamtkonzept. Nach unserem Superstart hat die erfahrene Mannschaft von Bad Schwartau aber gezeigt, das sie imstande ist, Rückstände aufzuholen. Deswegen bin ich umso glücklicher über den Erfolg. Grundlage war wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung. Trotzdem möchte ich Marc Pechstein und Franz Semper hervorheben – sie waren heute die Matchwinner.“

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