SC DHfK Leipzig gewann „Achterbahnfahrt-Match“ bei der TSV Hannover-Burgdorf

SC DHfK Leipzig: Start mit einer kühnen Behauptung. Der Sensations-Heimsieg mit neun Toren gegen den THW Kiel ließ den SC DHfK Leipzig mental weiter wachsen, dass auch ein „Acht-Tore-Rückstand“ mit 7:15 nach 26 Minuten bei der TSV Hannover-Burgdorf noch in einen 25:24-Erfolg gedreht werden konnte.

Jens Vortmann - SC DHfK Leipzig gewann „Achterbahnfahrt-Match“ bei der TSV Hannover-Burgdorf - Foto: Rainer Justen
Jens Vortmann – SC DHfK Leipzig gewann „Achterbahnfahrt-Match“ bei der TSV Hannover-Burgdorf – Foto: Rainer Justen

In der Swiss-Life-Hall durften 4.100 Zuschauer „eine Achterbahnfahrt der Gefühle“ (DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther) erleben. Für den Coach der TSV Hannover-Burgdorf, Jens Bürkle, bedeutete die erneute Niederlage „täglich grüßt das Murmeltier, mir fehlen die Worte und es tut einfach weh.“

Erfolgreichster Leipziger Torschütze war Andreas Rojewski mit 9 Toren (davon 2 Siebenmeter).

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24.05.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Der Leipziger Chefcoach Christian Prokop musste nach dem klaren Rückstand konstatieren, dass „wir die flüssige, faire Abwehr wie gegen Kiel nicht von Anfang an geschafft haben. Passfehler, Doppel-Dribbling und technische Fehler – aber die Mannschaft raufte sich zusammen. Vortmann hat dann konstant gut gehalten und Janke vielleicht den nächsten Entwicklungsschritt gemacht. Zusammen mit Rojewski und Milosevic hatten wir eine sehr starke Achse.“

Diese DHfK-Mannschaft mit Mentalität, „die mich sehr beeindruckt“ (Günther), schaffte mit 21:22 (50.) den Anschluss-Treffer, um nochmals nach 21:24 (52.) sowie Unterzahl und kein Ballbesitz zurück zu kommen. Kapitän Binder besorgte die letzten beiden Treffer der Partie zum „glücklichen Sieg“ (Jens Vortmann).

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