SC DHfK Leipzig nur mit Remis gegen TuS N-Lübbecke nach schwacher Leistung

Franz Semper - SC DHfK Leipzig vs. TuS N-Lübbecke - Handball Bundesliga - Foto: Rainer Justen
Franz Semper – SC DHfK Leipzig vs. TuS N-Lübbecke – Handball Bundesliga – Foto: Rainer Justen

Der SC DHfK Leipzig erkämpfte mit schwacher Performance einen äußerst glücklichen Punkt beim 26:26 (10:16)-Remis gegen einen guten, bislang punktelosen Aufsteiger TuS N-Lübbecke vor 3.500 Zuschauern in der Arena Leipzig.

Vor allem in der ersten Halbzeit war es die schwächste Saison-Leistung der Männer von Chefcoach Andre Haber. Zum Sünden-Register gehörten: 15 Fehlwürfe (Andre Haber) und nur 3 Torhüter-Paraden sowie ein Qualitäts-Teamplay mit negativem Quantensprung nach unten.

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In der zweiten Halbzeit „erwachte“ das Publikum und die Mannschaft des SC DHfK Leipzig. Angetrieben von Andreas Rojewski und Niclas Pieczkowski wurde bei 20:22 (45.) die erste Tuchfühlung geschafft. Peter Strosack erzielte per Gegenstoß in der 59. Minute den 26:26-Ausgleich. Ein Fehlwurf der Gäste in der Schlussminute ermögliche dem Gastgeber die Sieg-Chance. Acht Sekunden vor Schluss scheiterte Philipp Weber (5/13 – 38 Prozent Effektivität !) an Torhüter Peter Tatai. Die TuS N-Lübbecke verschenkte aber in der Crunchtime den Sieg.

Stimmen:

Aaron Ziercke: „Ich kann mich richtig über den ersten Punkt freuen. Zwei technische Fehler ermöglichten am Ende den Leipziger Ausgleich. Den Sieg hätten wir auch verdient gehabt. Jetzt sind wir in der Saison angekommen.“

Andre Haber: „Wir können mit dem einen Punkt nach dem Spielverlauf zufrieden sein. In der ersten Halbzeit waren wir weit weg von unseren Ansprüchen. Wir sind mit 15 Fehlwürfen heraus gegangen. In der zweiten Halbzeit kämpfen wir uns zurück mit Emotionalität und Unterstützung der Zuschauer. Trotzdem haben wir in der zweiten Hälfte auch nicht einen riesen Leistungssprung gemacht. Insgesamt bin ich enttäuscht über unsere Leistung.“

Statistik:

SC DHfK Leipzig vs. TuS N-Lübbecke 26:26 (10:16)

Stationen: 3:0 (4.); 4:8 (14.); 7:13 (24.); 10:16 (HZ) – 16:21 (40.); 20:22 (45.); 22:26 (56.); 26:26 (59.); 26:26 (EST)

„Man of the Match“: Peter Tatai (17 Paraden incl 2 Siebenmeter – 40 Prozent)

Beste Torschützen: Rojewski (7), Weber (5/2) – Gierak (7), Bagaric (6)

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