SC DHfK Leipzig fordert Rhein-Neckar Löwen im Top-Match heraus

SC DHfK Leipzig im herausfordernden Topspiel in der ARENA Leipzig: Am Donnerstag treffen in der Handball-Bundesliga die Leipziger Handballer um 19 Uhr auf den deutschen Meister 2016, die Rhein-Neckar Löwen.

SC DHfK Leipzig fordert Rhein-Neckar Löwen im Top-Match heraus - Aivis Jurdzs - Foto: Karsten Mann
SC DHfK Leipzig fordert Rhein-Neckar Löwen im Top-Match heraus – Aivis Jurdzs – Foto: Karsten Mann

Um gegen die Spitzenmannschaft aus Mannheim eine enge Gänsehaut-Atmosphäre in der ARENA Leipzig zu erzeugen, wird auch das Top-Match in der „kleinen“ Hallenvariante vor maximal 4.300 Zuschauern ausgetragen. Über 3.700 Tickets sind bereits verkauft.

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21.09.2016 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Der SC DHfK Leipzig will das „Gänsehaut-Spiel“ mit viel Kampf und taktischer Disziplin bis in die Schlussphase offenhalten. Sogar der eine oder andere offensive Ton war vor dem Spitzenspiel zu vernehmen: „Es ist etwas Besonderes, gegen die besten Spieler der Welt anzutreten und sich mit ihnen zu messen. Wir spielen gegen den aktuellen deutschen Meister und wollen ihn richtig ärgern. Man kann in dieser Liga gegen jede Mannschaft gewinnen, warum nicht auch gegen die Löwen“, sagte DHfK-Torhüter Milos Putera vor der Partie.

Leipzigs Chefcoach Christian Prokop muss höchstwahrscheinlich erneut auf den Einsatz von Marvin Sommer verzichten, der mit konstanten Schulterschmerzen zu kämpfen hat. Auch der Einsatz von Niclas Pieczkowski ist ungewiss. Nach seinem Bänderriss soll kurzfristig entschieden werden, ob er der Mannschaft beim Duell gegen die Rhein-Neckar Löwen helfen kann. Aktuell geht die Tendenz eher in die Richtung, noch kein Risiko einzugehen und „Pitsche“ erst im nächsten Heimspiel gegen Melsungen wieder auflaufen zu lassen.

Zu den Einschätzungen beider Cheftrainer:

Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Wir hatten nach dem Sieg in Coburg einen Tag Regeneration und zwei volle Tage, um uns taktisch auf die Löwen einzustellen. Gegen den deutschen Meister geht man immer voll motiviert und energiegeladen ins Spiel, daher sehe ich kein Problem darin, dass wir bereits das vierte Spiel in zwölf Tagen bestreiten.

Es ist kein Geheimnis, dass die Niederlage der Löwen gegen Flensburg nicht gerade ein Vorteil für uns ist, denn sie wollen jetzt natürlich eine Reaktion zeigen und sind auf Wiedergutmachung aus. Sie spielen mit die stärkste Deckung in der gesamten Liga, doch die Deckung ist ebenfalls eine Stärke von uns. Wenn wir am Donnerstag viele richtige Entscheidungen im Abwehrverbund treffen und die stärkere Torhüterleistung auf unserer Seite haben, dann besteht die Chance, in eine spannende Endphase zu kommen. Jeder meiner Männer wird sich am Donnerstag für den anderen zerreißen, um gemeinsam mit den Fans an der Sensation zu arbeiten. Ich freue mich auf einen schönen Handballabend vor vollem Haus.“

Nikolaj Jacobsen (Rhein-Neckar Löwen): „Wir sind deutscher Meister und wollen den Titel verteidigen. Damit es klappt, muss vieles zusammenkommen. Wichtig wird sein, dass unser kleiner Kader von Verletzungen verschont bleibt. In dieser frühen Phase der Saison sollten wir ohnehin noch nicht von der Meisterschaft reden. Der SC DHfK hat es uns letzte Saison in Leipzig sehr schwer gemacht, angetrieben von einem tollen Publikum. Wir müssen diesmal wieder alles geben. Aber ich habe ein eingespieltes Team, dem ich vertraue.

Den Weggang von Uwe Gensheimer konnten wir mit Gudjon Valur Sigurdsson und Dejan Manaskov kompensieren. Uwe fehlt uns als Typ, aber sportlich sehe ich uns auf Linksaußen weiterhin erstklassig besetzt. Ich glaube, Leipzig wird seine Platzierung vom Aufstiegsjahr bestätigen können. Man darf nur nicht in Panik verfallen, wenn es mal eine Durststrecke gibt. Wichtig wird sein, dass man meinen Trainerkollegen Christian Prokop in Ruhe arbeiten lässt.“

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