SC DHfK Leipzig bei Rhein-Neckar Löwen unter Wert geschlagen

Jens Vortmann SC DHfK Leipzig) - SC DHfK Leipzig bei Rhein-Neckar Löwen unter Wert geschlagen - Foto: Rainer Justen
Jens Vortmann SC DHfK Leipzig) – SC DHfK Leipzig bei Rhein-Neckar Löwen unter Wert geschlagen – Foto: Rainer Justen

SC DHfK Leipzig unterlag in der Handball-Bundesliga vor 10.000 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena beim amtierenden deutschen Meister, die Rhein-Neckar Löwen, mit 24:23 (10:12) Toren.

„Man of the Match“ war Leipzigs Torhüter Jens Vortmann mit 17 gehaltenen Bällen einschließlich fünf Siebenmeter. Trotz der unglücklichen Niederlage kann festgestellt werden, dass für den SC DHfK Leipzig die „Generalprobe“ für das DHB-Pokal Final Four in Hamburg in einer Woche spielerisch gelungen ist.

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01.04.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Der SC DHfK Leipzig „verschlief“ die Anfangsphase und lag nach neun Minuten mit 4:1 Toren in Rückstand. Im weiteren Verlauf stabilisierte sich die Leipziger Deckung und dem deutschen Meister wurde mehr und mehr Paroli geboten. Großartiger Rückhalt bei der Aufholjagd war Torhüter Jens Vortmann, der allein von seinen neun Paraden drei Siebenmeter parierte. Mads Mensah Larsen erzielte das 8:6 in der 19. Minute und danach übernahm der SC DHfK Leipzig das Zepter. Maximilian Janke schaffte beim 8:9 (25.) in doppelter Unterzahl die erste Leipziger Führung, die bis zur Pause mit 10:12 Bestand haben sollte.

In der zweiten Halbzeit lief es weiterhin hervorragend für die Leipziger Gäste. Das 15:18 (44.) erzielte Andreas Rojewski und bei 16:18 erhielt Bastian Roschek seine dritte Zeitstrafe mit gleichbedeutender roter Karte. In der 47. Minute hielt Jens Vortmann seinen fünften Siebenmeter (16. Parade). Die Rhein-Neckar Löwen glichen mit 19:19 in der 51. Minute aus und erzwangen die Führung zum 20:19 durch Hendrik Pekeler nach 52. Minuten. Marvin Sommer schaffte das 21:21 in der 56. Minute und brachte den SC DHfK Leipzig Sekunden später per Tempo-Gegenstoß mit 21:22 (57.) in Front.

In einer hektischen Schlussphase ab dem 22:22 (57.) wechselte die Führung ständig. Die Rhein-Neckar Löwen standen bei 23:23 in der Schlussminute im Angriff und Andy Schmid erzielte zehn Sekunden vor Spielende aus dem Zeitspiel den 24:23-Siegtreffer. Der SC DHfK Leipzig unterlag unglücklich und wurde unter Wert vom deutschen Meister geschlagen. Erfolgreichste Torschützen für den SC DHfK Leipzig waren Andreas Rojewski mit 6 Toren und Maximilan Janke mit 4 Treffern.

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