Champions League: Larvik im Quarterfinal. Skopje ebenfalls mit Kantersieg

07.02.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:

Champions League Hauptrunde: 2. Spieltag 

Gruppe 2: Larvik HK vs. Viborg HK  31:18 (18:10) vor 3.000 Zuschauern 

Der Champions-League-Gewinner von 2011, Larvik HK, steht im Viertelfinale des diesjährigen Wettbewerbs in der Königsklasse. Nach dem überraschenden Sieg am vergangenen Wochenende beim Titelverteidiger Győri Audi ETO KC wurde nun auch der Champion von 2006, 2009 und 2010, Viborg HK, in einer selten gesehenden Demonstration der Spielstärke und Überlegenheit bezwungen.

Champions League Hauptrunde: 2. Spieltag - im Bild: Karolina Kudlacz und Nora Mörk bei der Handball-EM 2014 - Foto: EHF Media (Uros Hocevar)
Champions League Hauptrunde: 2. Spieltag – im Bild: Karolina Kudlacz und Nora Mörk bei der Handball-EM 2014 – Foto: EHF Media (Uros Hocevar)

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Viborg war bereits zur Halbzeit bei 18:10 geschlagen und hatte nur in der „Matchplayerin” Isabelle Gullden (6 Tore – MVP der Handball-EM 2014), Helena Mikkelsen (5 Tore) sowie der, in der zweiten Hälfte die Niederlage in Grenzen haltenden, zweiten Torhüterin Chana Masson de Souza Spielerinnen in Normalform. Larvik zeigte sich als ein kompakt und effizient agierendes Team mit 10 Torschützinnen, Linn-Kristin Koren-Riegelhuth war mit 5 Toren die Erfolgreichste, und ließ noch klarste Gelegenheiten (30:15 in der 56. Minute) für einen höheren Kantersieg verstreichen. Die rote Karte erhielt Louise Lyksborg in der 43. Minute.    

Gruppe 1: Vardar Skopje vs. RK Krim Ljubljana  41:30 (21:12) vor 3.000 Zuschauern

Der Mitfavorit auf den Champions-League-Sieg, Vardar Skopje, der noch vergangene Woche beim HC Leipzig verlor, machte in seinem zweiten Hauptrundenspiel mit RK Krim Ljubljana kurzen Prozeß. War auch in Skopje bereits zur Halbzeit beim 21:12 die Vorentscheidung gefallen, so konnte der Betrachter in der 55. Minute das 40:25 durch Olga Chernoivanenko registrieren. Skopje ließ danach die Zügel schleifen und das Match ruhig ausklingen. Erfolgreichste Torschützinnen waren Jovanka Radicevic und Tamara Mavsar mit jeweils 8 Treffern. In dieser Gruppe ist ein Vierkampf um drei Viertelfinalplätze entbrannt. Buducnost Podgorica scheint dem Gruppensieg entgegen zu eilen und Ljubljana ist mit derzeit 2 Punkten Tabellenletzter. Wolgograd, Leipzig, Skopje und der Thüringer HC werden sich noch harte Duelle um die drei freien Plätze für das Quarterfinal liefern.

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