Handball EHF Champions League Final4 Halbfinale: Györ entthronte Buducnost

WOMEN`S Handball EHF Champions League 2015/16 Final 4 Buducnost Podgorica vs Györi Audi ETO KC Papp László Sportaréna, Budapest, Hungaria © 2016 EHF / Uros Hocevar
WOMEN`S Handball EHF Champions League 2015/16 Final 4 Buducnost Podgorica vs Györi Audi ETO KC Papp László Sportaréna, Budapest, Hungaria © 2016 EHF / Uros Hocevar
Handball EHF Champions League Final4 Halbfinale: Győr entthronte Buducnost - Foto: SPORT4FINAL
Handball EHF Champions League Final4 Halbfinale: Győr entthronte Buducnost – Foto: SPORT4FINAL

Handball EHF Champions League Final4 2016 – 1. Halbfinale: In einem emotionsgeladenen und äußerst kampfbetonten Halbfinale in der Papp Laszlo Sport-Arena in Budapest wurde Titelverteidiger Buducnost Podgorica durch Győri Audi ETO KC mit 21:20 (11:8) Toren bezwungen.

Die Defensive beider Teams beherrschte das Match, welches durch viele technische Fehler (13:12) keine hochklassigen Züge aufwies. Zu den „Matchwinnern“ gehörten Spielmacherin Cornelia Nycke Groot (4 Tore) und Heidi Löke (4). Die Torhüterinnen standen bei 12 zu 8 gehaltenen Bällen zu Gunsten von Marta Zderic gegenüber Kari Grimsbö nicht so matchentscheidend im Vordergrund. Eher die kleinliche und den Spielfluss zu oft unterbrechende Linie der österreichischen Schiedsrichter brachte diese mehrfach in den Mittelpunkt des Spiels.

SPORT4FNAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live aus Budapest.

Handball

07.05.2016 – EHF Final4 / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EHF Champions League Final4 Halbfinale: Győr entthronte Buducnost - Foto: SPORT4FINAL
Handball EHF Champions League Final4 Halbfinale: Győr entthronte Buducnost – Foto: SPORT4FINAL
WOMEN`S Handball EHF Champions League 2015/16 Final 4 - Buducnost Podgorica vs Györi Audi ETO KC - Papp László Sportaréna, Budapest, Hungaria - © 2016 EHF / Marcel Lämmerhirt
WOMEN`S Handball EHF Champions League 2015/16 Final 4 – Buducnost Podgorica vs Györi Audi ETO KC – Papp László Sportaréna, Budapest, Hungaria – © 2016 EHF / Marcel Lämmerhirt

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Győri Audi ETO KC beherrschte die erste Spielhälfte mit einer breit angelegten Spielweise und vielen Tempowechseln. Das klare 11:8 zur Pause widerspiegelte die Kräfteverhältnisse. Buducnost sorgte nach der Pause mit einem 4:0-Lauf für die 12:11-Führung (33.). In der Berg- und Talfahrt des Matches drehte Győr die Begegnung wieder auf die eigene 17:14-Führung (43.) In doppelter Unterzahl erzielte Heidi Löke dabei das 14:13 (38.). In der Crunchtime kam Buducnost auf 20:21 (58.) durch Milena Raicevic heran. Beim „Sieben-gegen-sechs“ in den letzten acht Sekunden machte ausgerechnet Raicevic den entscheidenden technischen Fehler.

Heide Löke sagte nach dem Match: „Der Sieg war für uns super wichtig. Es war sehr harte Arbeit. Entscheidend waren für uns die bessere Defensive sowie die Torhüterin. Im Finale wollen wir den Titel natürlich gewinnen.“ Kari Grimsbö ist sich sicher: „Jetzt ist alles möglich. Ich hatte im Match nie das Gefühl, dass wir verlieren können, also immer ein gutes Gefühl. Die zweite Halbzeit war sehr eng, aber wir hatten es am Ende auch verdient.“ Marta Zderic (Buducnost) resümierte das Match: „Wir machten viele Fehler im Angriff und der Gegner einen guten Job in diesem Bereich. Wir konnten auch nicht den Vorteil nutzen, als Győr nur vier Spieler auf dem Feld hatte. Wir haben das Spiel wegen unserer Fehler verloren und es gibt nichts, was wir jetzt tun können.“  [/private]

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