Handball Champions League: RK Krim Ljubljana deklassiert Hypo Niederösterreich

17.10.2014 – SPORT4Final:

Champions League Vorrunde:  Gruppe A – 1. Spieltag 

RK Krim Ljubljana (SLO) vs. Hypo Niederösterreich (AUT)  32:20  (15:12) 

Auslosungs-Gruppenkopf RK Krim Ljubljana wurde im ersten Spiel der Königsklasse gegen Hypo Niederösterreich seiner Favoritenrolle gerecht. In einem mäßigen und mit vielen Fehlern behafteten Match zog der Gastgeber in der zweiten Hälfte mit 17:8 unbeirrt seine Kreise und deklassierte den Rekord-Champions-League-Sieger völlig souverän mit 32:20 Toren. 

Handball Womans's Champions League Trophäe
Handball EHF Womans’s Champions League Trophäe – Foto: EHF
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Hypos Trainer Ferenc Kovacs, im Vorjahr noch Co-Trainer, sprach in den Auszeiten den spielerischen Hauptmangel an: „Wir spielen vorne zu langsam. Am Kreis mehr bewegen und am Kreis schneller bewegen und schneller spielen.“ Trotz des für Champions-League-Verhältnisse geringen Aktionstempos waren die Fehlerquellen auf beiden Seiten sehr hoch: Technische Fehler / Offensivfouls: 15:18 

Angesichts der vielen Fehler und der wesentlich schlechteren Torhüterleistung (20:47 %) auf Seiten von Hypo Niederösterreich hatte der österreichische Meister keine Chance gegen Ljubljana (Wurfeffizienz: 63:41 %). Auch die Unerfahrenheit und die Schwächen im Positionsangriff sowie bei vier vergebenen Siebenmetern wirkten sich im Spielverlauf erheblich aus. Positiv fielen bei Hypo die beiden vierfachen Torschützinnen, Kreisläuferin Martina Goricanec und Rückraumspielerin Gorica Acimovic, auf. 

RK Krim Ljubljana legte eine souveräne Heimleistung auf das Parkett und dominierte vor allem auf Grund der individuellen Stärken einzelner Spieler sowie einer überdurchschnittlichen Schnelligkeit bei den Gegenstoßtoren (11:3). Neben den beiden Torhüterinnen Sergeja Stefanisin (1. Halbzeit) und Misa Marincek (2. Halbzeit) mit herausragenden Fangquoten sowie den beweglichen Außenspielerinnen Maja Lukovic und Ekaterina Cechkova sorgten im Positionsangriff Mirjeta Bajramoska (8 Tore) und Tamara Mavsar (4 Tore) für große Gefahr. Hypo versuchte bereits in der ersten Hälfte mit einer versetzten 5:1-Abwehr gegen Bajramoska Krims Angriffsbemühungen zu stören, was überhaupt nicht gelang. Gegen Ende der Partie nutzte der Gastgeber Hypos Fehler durch Tempogegenstöße gnadenlos aus. Krim Ljubljana wurde seiner Dominanzrolle vollauf gerecht und gewann mit Klassenunterschied. 

Spielfilm: 

7:6 (16.); 11:7 (21.); 14:9 (27.); 15:12 (HZ)

17:14 (35.); 21:14 (39.); 22:17 (45.); 25:17 (48.); 29:19 (58.); 32:20 (EST) 
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