DHB-Pokal Final Four: SC Magdeburg besiegt Füchse Berlin in „Heimspiel-Atmosphäre“

DHB-Pokal Final Four: SC Magdeburg - Foto: DKB-Handball-Bundesliga (HBL)
DHB-Pokal Final Four: SC Magdeburg – Foto: DKB-Handball-Bundesliga (HBL)

 

09.05.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:

DHB-Pokal Final Four 2015 Hamburg: 2. Halbfinale

Füchse Berlin vs. SC Magdeburg 26:27 (15:12) vor 13.300 Zuschauern in der O2 World Hamburg

Aus Hamburg berichtet SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp.

Der SC Magdeburg besiegte in einem spannenden Pokal-Fight den Pokalverteidiger Füchse Berlin mit 27:26 Toren. Eine stabilere Grundformation in Abwehr und Angriff mit Fabian van Olphen sowie Bartosz Jurecki und die Reduzierung der vielen technischen Fehler (8) aus der ersten Hälfte bei besserer Wurfeffizienz verhalfen den Magdeburgern, nach der Berliner 19:15-Führung (37.) das Match zu drehen. Auf der Torhüterposition besaß der SC Magdeburg in der Crunch-Time des Spieles einen weiteren Vorteil.   

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Der SC Magdeburg hatte die bessere Startphase und ging mit 8:5 (13.) in Führung. Mit der Einwechslung von Iker Romero und Torhüter Petr Stochl erhielt der Berliner Positionsangriff größere Präzision. Zudem sorgte die größere Wurfkraft aus dem Rückraum durch Petar Nenadic für entscheidende Vorteile. Alles in allem zeigte der Pokalverteidiger eine gute Performance, ohne den letzten mentalen Zugriff auf den Gegner und den Matchzugriff zu bekommen. Magdeburg blieb ständig in „normaler Reichweite“ und ließ sich nicht vorentscheidend abschütteln. Als den Berlinern ein wenig der Druck, die Kraft sowie Übersichtlichkeit verloren ging, kamen Magdeburgs kämpferische Qualitäten ins Spiel. Ab der ersten 2-Tore-Führung beim 24:22 (51.) durch Yves Grafenhorst war Magdeburg nicht mehr von der Siegerstraße abzubringen. Die Berliner versuchten in der Schlussphase mit dem siebenten Feldspieler mehr Druck auf die Magdeburger Deckung auszuüben, was nur teilweise gelang. Fabian Wiede nahm sich in guter Position den letzten Wurf, den Dario Quenstedt parieren konnte. Der SC Magdeburg hat nach dem letzten Pokalsieg von 1996 die nächste Chance zum Final Four-Erfolg.

Weitere Stimmen und Interviews folgen noch.

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