SC DHfK Leipzig schlägt im Pokal Henstedt-Ulzburg 29:23

23.08.2013 – PM:

Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben das erste Pflichtspiel der Saison gewonnen. In der 1. Runde des DHB-Pokals bezwangen die Grün-Weißen Drittligist SV Henstedt-Ulzburg in der Leipziger Ernst-Grube-Halle der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig mit 29:23 (14:8). Bester Werfer des neu formierten Teams von Coach Christian Prokop waren vor 583 Zuschauer Maximilian Jonsson und Pavel Prokopec mit je sechs Treffern.

Der Sieg gegen den Zweitliga-Absteiger basierte auf einer guten Abwehrleistung mit einem überragenden Gabor Pulay im DHfK-Tor, der die Gegner aus Schleswig-Holstein zum Verzweifeln brachte. Im Angriff leisteten sich die Hausherren indes noch zu viele Fehler, die sie bis zum Punktspielauftakt am Samstag kommender Woche (31.08., 19.30 Uhr) in der ARENA Leipzig gegen den TV Großwallstadt noch beheben müssen.

„Uns hat man zu Beginn die Nervosität angemerkt, da wir viele Chancen nicht verwertet haben. Insgesamt bin ich aber mit der ersten Halbzeit zufrieden, weil wir eine sehr intelligente und starke Abwehr gespielt haben. In der zweiten Halbzeit hat das ein wenig nachgelassen, vor allem den gegnerischen Kreisläufer haben wir nicht mehr in den Griff bekommen und vorne zu viel übers Tor geworfen“, analysiert DHfK-Trainer Christian Prokop nach der Partie und gesteht, dass er vor seinem ersten Spiel auf der DHfK-Bank „ein bisschen angespannt war. Aber das war in der ganzen Mannschaft so.“

Dabei sah der Beginn für die Leipziger gar nicht so gut aus, denn sie lagen mit 2:3 hinten. Erst in der 9. Minute konnte das Team um Kapitän Rico Göde zum 4:4 ausgleichen, wenig später folgte die erste Führung durch Linksaußen Lukas Binder (6:5, 12. Minute). Diese Führung bauten die Grün-Weißen kontinuierlich über Jonsson (8:5) aus, so dass Gästetrainer Tobias Skerka die erste Auszeit nehmen musste. Diese zeigte einen kurzen Effekt (8:7), so dass Skerkas Gegenüber Prokop sein Team zur Auszeit nahm und Alexander Feld als Spielmacher aufs Feld beorderte. Nun waren die Leipziger nicht mehr zu halten und zogen über Jonsson (11:7, 25.) und Roscheck (13:7, 28.) bis zum Halbzeitstand von 14:8 davon.

Direkt nach dem Seitenwechsel schien beim 19:11 durch Binder alles entschieden, doch die Gäste gaben nicht auf und verkürzten (20:14, 44. und 23:17, 51.). Doch Leipzig ließ sich das Weiterkommen im Pokal nicht mehr nehmen, auch wenn die Schlussphase mit der furiosen ersten Halbzeit nicht mehr mithalten konnte.

SC DHfK Leipzig: Pulay (TH), Ruud Tovas (TH, 1 Siebenmeter) – Streitenberger 1, Krzikalla 3, Binder 3, Jonsson 6, Boese 3/1, Roscheck 1, Weber, Seitle, Prokopec 6/3, Feld 3, Göde 3

Henstedt-Ulzburg: Peveling (TH), Hampel (TH) – Bastian 1, Bitterlich 1, Kibat 7/3, Kohnagel 1, Lang 5, Karbowski, Völzke 3, Voigt, Thöneböhn 2, Bitter 2, Wischniewski 1

Siebenmeter: SC DHfK 4/4 (Prokopec 3, Boese 1) – Henstedt-Ulzburg 4/3 (Kibat 3, Karbowski scheitert an Pulay)

Strafminuten: SC DHfK 4min (Roscheck, Göde) – Henstedt-Ulzburg 8min (2x Bitterlich, Kibat, Völzke)

Schiedsrichter: Karamuk / Seliger (beide Berlin)

Zuschauer: 583 in der Ernst-Grube-Halle 

 

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