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Aalborg Handbold schlug THW Kiel verdient

THW Kiel – Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2021/2022 – Copyright: HBL / THW Kiel

Handball Champions League Männer, Vorrunde, Gruppe A, 8. SpieltagAalborg Handbold vs. THW Kiel. 

Der THW Kiel unterlag in einer nur phasenweise hochklassigen Partie der Königsklasse Europas Vize-Champion 2021, Aalborg Handbold, mit 33:35 (16:17) Toren, nachdem der deutsche Meister das Heimspiel vor sechs Tagen mit 31:28 gewann.

Der THW Kiel liegt damit im direkten Vergleich mit Aalborg vorn, was bei Punktgleichheit am Ende der Vorrunde den Platzierungs-Vorteil bedeuten würde.

Aalborg Handbold bezwang den THW Kiel auf Grund der effektiveren Angriffsleistung. Beide Teams offenbarten Deckungsschwächen. Die Torhüterleistungen waren unterdurchschnittlich. Niklas Landin, im Heimspiel der „Matchplayer“, konnte seine Leistung diesmal nicht abrufen.

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24.11.2021SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball Champions League: In der ersten Halbzeit agierten Aalborg Handbold und der THW Kiel (ohne Duvnjak) auf Augenhöhe. Beide Teams kamen nicht an ihr höchstes Lesitungsvermögen heran. Es war auch keine Hälfte für die Torhüter, da beide Deckungsreihen nicht so kompakt standen. Ins Tempospiel kam vor allem der deutsche Meister nicht. Lag Kiel lange Zeit immer mit einem Treffer in Front, sorgte der Gastgeber in der Crunchtime kurzzeitig für eine „Drei-Tore-Führung“. Aber der THW Kiel verkürzte wieder auf einen Treffer zur Pause.

In der Match-Performance war noch Luft nach oben. Wurfeffizienz 77:67. Torhüter 3:4 Paraden (16:19 Prozent). Technische Fehler 2:1. Strafminuten 4:2. Beste Torschützen: Sandell 4, Läsö 3, Claar 3, Möllgaard 2 – Weinhold 3, Wiencek 3, Zarabec 3, Sagosen 2, Ekberg 2.

Aalborg Handbold dominierte die zweite Halbzeit und lag komplett in Führung. Beide Teams erhöhten nicht die Deckungs-Qualität. Die Torhüterleistungen blieben unterdurchschnittlich, weil die Keeper auch oft „allein“ gelassen wurden. Die bessere Offensiv-Mannschaft Aalborg gewann am Ende das Match, weil es gelang, über fast „mathematisch“ geplante und durchgeführte Spielzüge die offensivere Kieler Abwehr auszuspielen.

Der Gastgeber führte bereits 33:29 in der Crunchtime (53.), aber der deutsche Meister verkürzte nochmals auf 34:33 durch Wiencek. Die Chance zum Remis bestand für Kiel nach Landin-Parade gegen Jacobsen. Aber ein Fehlabspiel von Sagosen auf Wiencek sowie das letzte Tor durch den „Man of the Match“ besiegelte die verdiente Kieler Niederlage.

Niklas Landin: „Unser größtes Problem war die Defense. Mit 35 Gegentoren kann man nicht gewinnen.“

Statistik:

Handball EHF Champions League 2021/2022, Vorrunde, Gruppe A, 8. Spieltag, 24.11.2021, 18:45 Uhr

Aalborg Handbold (4.) vs. THW Kiel (2.) 35:33 (17:16)

Man of the Match: Nikolaj Läsö Christensen (Aalborg Handbold, 9 Tore / 11 Versuche)

Spielfilm: 0:1 Wiencek (2.), 1:1 Sandell (2.), 1:2 Zarabec (3.), 2:2 Möllgaard (3.), 3:2 Jacobsen (4.), 3:3 Landin (5.), 3:4 Wiencek (6.), 4:4 Claar (6.), 4:5 Ekberg (8.), 5:5 Juul (10. – 7m), 5:6 Sagosen (11. – ÜBZ), 6:6 Jacobsen (11. – UNZ), 6:7 Zarabec (13.), 7:7 Sandell (14.), 8:7 Möllgaard (15. – ÜBZ), 8:8 Reinkind (16. – UNZ), 8:9 Wiencek (16. – TGS – UNZ), 9:9 Barthold (17.), 9:10 Zarabec (17.), 10:10 Claar (18.), 11:10 Björnsen (21.), 11:11 Ekberg (22.), Auszeit Aalborg (22.), 12:11 Läsö (23.), 12:12 Weinhold (23.), 13:12 Claar (23.), 13:13 Bilyk (24.), 14:13 Läsö (24.), Ekberg scheiterte per 7m an Aggefors (25.), 15:13 Sandell (26. – Zsp), 16:13 Läsö (27. – TGS), 16:14 Weinhold (27.), 16:15 Weinhold (28. – ÜBZ – leeres Tor), 17:15 Sandell (29. – UNZ), 17:16 Sagosen (29.), Auszeit Kiel (30.), 17:16 (HZ) – 18:16 Läsö (31.), 18:17 Pekeler (32. – ÜBZ – Sprungwurf), 19:17 Sandell (33. – UNZ), 19:18 Ekberg (34. – 7m – ÜBZ), 20:18 Läsö (34.), 20:19 Weinhold (35.), 21:19 Björnsen (36. – ÜBZ), Quenstedt für Landin (36.), 21:20 Landin (36. – UNZ), 22:20 Möllgaard (37. – ÜBZ), 23:20 Läsö (39.), 23:21 Sagosen (40. – 7/6), 24:21 Björnsen (40.), 24:22 Wiencek (42. – TGS), 25:22 Läsö (43.), 25:23 Ekberg (44. – 7m), 1. Parade Kiel Quenstedt (45.), 26:24 Barthold (45.), 26:25 Sagosen (46.), Auszeit Aalborg (46.), 27:25 Möllgaard (46. – 7/6), 28:25 (47. – 7/6), Auszeit Kiel (48.), 29:25 Läsö (49. – leeres Tor), 29:26 Reinkind (49.), 30:26 Claar (49.), 30:27 Zarabec (50.), Landin für Quenstedt (50.), 31:27 Hermansen (50. – 7/6), 31:28 Zarabec (51. – UNZ), 32:28 Sandell (52. – ÜBZ – Zsp), 32:29 Ekberg (53. – 7m – ÜBZ), 33:29 Jacobsen (53. – UNZ), 33:30 Ekberg (55.), Landin parierte 7m von Juul (56.), 33:31 Reinkind (56.), Gade parierte Wurf von Zarabec (57. – 7/6), 33:32 Ekberg (58. – TGS – leeres Tor), 34:32 Björnsen (59.), Auszeit Kiel (59.), 34:33 Wiencek (59.), Landin parierte freien Wurf von Jacobsen (60.), Sagosen mit Fehlabspiel auf Wiencek (60.), Auszeit Aalborg (59:46), 35:33 Läsö (59:59), 35:33 (EST)

Beste Torschützen: Läsö Christensen 9/11, Sandell 6/7, Björnsen 4/4, Möllgaard 4/5, Claar 4/6 – Ekberg 7/8, Wiencek 5/5, Zarabec 5/9, Weinhold 4/4, Sagosen 4/6, Reinkind 4/7

Wurfeffizienz: 80:75 Prozent

Torhüter: 6:7 Paraden (15:17 Prozent)

Gegenstoß-Tore: 7:8

Technische Fehler: 6:7

Strafminuten: 8:6

Schiedsrichter: Jonas Eliasson und Anton Palsson (Island)

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