Handball EHF Champions League mit FC Barcelona und Thüringer HC

Im nicht hochklassigen Top-Match der bislang ungeschlagenen Teams der Gruppe A der Handball EHF Champions League der Männer besiegte der FC Barcelona den Finalisten des diesjährigen Final4 von Köln, Telekom Veszprem, mit 26:23 (16:11) Toren.

Handball Champions League EHF Final4: FC Barcelona im Finale 2015 mit Victor Tomas (FC Barcelona) - Foto: EHF Media
Handball Champions League EHF Final4: FC Barcelona gegen Veszprem im Finale 2015 mit Victor Tomas (FC Barcelona) – Foto: EHF Media

Der deutsche Meister Thüringer HC musste eine empfindliche, teils selbst verschuldete 18:25-Niederlage bei Metz Handball am zweiten Spieltag der Vorrunde in der Königsklasse der Frauen hinnehmen. Viele technische Fehler (14) und eine unterirdische Wurfeffizienz (43 Prozent) sorgten ursächlich für die Niederlage, die durch die Torhüterin von Metz, Laura Glauser (15 Paraden), in der zweiten Halbzeit zementiert wurde.

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

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22.10.2016 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

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Handball EHF Champions League: Beim Champions-League-Sieger von 2015, dem FC Barcelona, sah Telekom Veszprem nach einem 12:19-Rückstand in der 34. Minute schon wie der sichere Verlierer aus. Aber hervorragende Torhüterleistungen auf beiden Seiten, Gonzalo Perez de Vargas mit 18 Bällen und 44 Prozent sowie die gegnerischen Keeper Roland Mikler und Mirko Alilovic mit insgesamt 17 Paraden und 38 Prozent, sorgten für eine spannende Schlussphase. Beim 22:20 (46.) durch Momir Ilic war Veszprem erstmals auf Tuchfühlung heran. Gleiches gilt beim 24:22 in der 56. Minute. Aber Victor Tomas (6 Tore) machte mit dem 25:22 einhundert Sekunden vor Schluss alles klar. Wael Jallouz (7 Treffer) und Kiril Lazarov (jeweils 6 Tore) gehörten zu den erfolgreichsten Torschützen. Eine Wurfeffizienz von 53 zu 51 Prozent und eine schwache Quote bei den technichen Fehlern von 17 zu 9 entsprachen nicht der spielerischen Qualität beider Mannschaften.

Der deutsche Meister Thüringer HC schien in der ersten Halbzeit bei eigener 4:6-Führung das Match gegen Metz in den Griff zu bekommen. Innerhalb von drei Minuten verlor der Thüringer HC die spielerische Linie und den Matchzugriff mit zwei Metz-Treffern in Unterzahl und dem 10:6 durch die deutsche Nationalspielerin Xenia Smits (6 Tore). Bis zur Pause kam der THC nochmals auf ein Tor heran. In der zweiten Halbzeit brachen bei Metz Handball alle spielerischen Erfolgsdämme und der Thüringer HC wurde bei eigener schlechter Abwehrleistung, außer Dinah Eckerle mit 9 Paraden, phasenweise vorgeführt. Beim 22:15 (52.) war die Partie entschieden. Der deutsche Meister zeigte nicht mehr den kämpferischen Ehrgeiz, um die Begegnung noch enger zu gestalten. Ein Debakel wurde aber noch verhindert. Zwei wichtige Hauptrunden-Punkte wurden aus THC-Sicht verloren, weil Buducnost sicher mit 30:23 bei Glassverket Drammen gewann.

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