Handball Champions League: SG Flensburg-Handewitt unterlag in Aalborg

SG Flensburg Handewitt - Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2020-2021 - Copyright: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg Handewitt – Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2020-2021 – Copyright: SG Flensburg-Handewitt

Handball EHF Champions League, Viertelfinale, Hinspiel: Aalborg Handbold vs. SG Flensburg-Handewitt.

Der deutsche Vizemeister SG Flensburg-Handewitt unterlag überraschend hoch mit 21:26 (10:13) bei Aalborg Handbold und besitzt damit eine schwierige Ausgangsposition für das Heimspiel am 19. Mai um 20:45 Uhr.

Die SG Flensburg-Handewitt bot über die gesamte Spielzeit nur eine suboptimale Leistung und konnte die eigene hohe Performance in der diesjährigen Champions-League-Saison nicht abrufen.

Men of the Match: Mikael Aggefors (16 Paraden, 45 Prozent) und Lukas Sandell (8 Tore)

13.05.2021 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EHF Champions League, Viertelfinale, Hinspiel:

Die erste Halbzeit war aus Flensburger Sicht im Angriff zerfahren und in der Deckung nicht kompakt genug – incl. Einer nur „normalen“ Torhüterleistung von Buric (5 Paraden, 27 Prozent). Von Beginn an diktierte Aalborg über den starken Rückraum mit Sandell und Claar das Geschehen. Hinten nahm Keeper Aggefors (9 Paraden, 47 Prozent) einige wichtige Bälle weg und parierte zudem einen Strafwurf von Wanne.

Angesichts der ungewohnt unsicheren Deckungsleistung kam der deutsche Vizemeister auch nicht in den Gegenstoß. Der Gastgeber lag immer zwischen zwei und drei Toren in Front und verteidigte sehr intensiv das eigene Tor. Insgesamt bestand für die SG Flensburg-Handewitt viel Luft nach oben für die zweite Hälfte. Wurfeffizienz 62:43 Prozent. Torhüter 47:27 Prozent. Strafminuten 2:4. Beste Torschützen: Sandell 7, Claar 4 – Wanne 3, Svan 2.

Die SG Flensburg-Handewitt steigerte zu Beginn der zweiten Halbzeit im Abwehrbereich mit Buric und glich verdient zum 14:14 (41.) durch Wanne in Unterzahl aus. Aalborg steckte in einer Torflaute minutenlang und das Team von Chefcoach Machulla schien das mentale Momentum auf seiner Seite zu haben. Aber der dänische Gastgeber verhinderte den „turnaround“ und sorgte dafür, dass Flensburg-Handewitt auch in der Folgezeit keine Führung im Match realisieren konnte. Aalborg agierte mehrfach im taktischen 7:6-Überzahlangriff und stabilisierte seinen Positionsangriff.

Die SG Flensburg-Handewitt scheiterte in der Crunchtime zweimal in Überzahl (!!) durch Johannessen an Torhüter Aggefors und verpasste die Resultatsverbesserung. Aalborg brachte eine verdiente 5-Tore-Führung ins Ziel und setzte eine „Duftmarke“, sprich viel Druck, für den deutschen Vizemeister im Rückspiel, der zudem auch nur 21 eigene Auswärtstore erzielte.

Statistik:

Aalborg Handbold vs. SG Flensburg-Handewitt 26:21 (13:10)

Men of the Match: Mikael Aggefors (16 Paraden, 45 Prozent) und Lukas Sandell (8 Tore)

Spielfilm: 1:0 (2. – Sandell), 2:0 (3. – Claar), 3:0 (6. – Claar), 3:1 (5:30 – Svan), 4:1 (7. – Sandell ÜbZ), 4:2 (8. – Golla UnZ), 5:2 (9. – Sandell ÜbZ), 5:3 (9. – Gottfridsson), Wanne scheiterte mit 7m an TH (11.), 6:3 (12. – Sandell), 7:3 (13. – Claar), 7:4 (13. – Svan), 8:4 (14. – Möllgaard), Auszeit Flensburg-Handewitt (14.), 8:5 (15. – Wanne 7m ÜbZ), 9:5 (16. – Barthold), 9:6 (17. – Mensah), 9:7 (18. – Hald), Auszeit Aalborg (20.), 10:7 (20. – Sandell), 10:8 (24. – Wanne 7m), 11:8 (25. – Claar), Coach Madsen Gelb (27.), 11:9 (27. Johannessen), 12:9 (28. – Sandell), 12:10 (28. – Wanne TGS), 13:10 (29. – Sandell), 13:10 (HZ) – 14:11 (33. – Claar), 14:12 (33.), 14:13 (34. – Gottfridsson), Auszeit Aalborg (39.), Golla 2. Zeitstrafe (40.), 14:14 (41. – Wanne 7m UnZ), 15:14 (41. – Möllgaard ÜbZ), 15:15 (42. – Mensah), 16:15 (43. – Möllgaard), 17:15 (44. – 7/6), 17:16 (45. – Gottfridsson), 18:17 (47.), 19:17 (47.), 20:18 (49. – TGS ÜbZ), 20:19 (50. – Johannessen leeres Tor), 21:19 (51. – Claar 7/6), 22:19 (53. – Claar), Auszeit Flensburg-Handewitt (54.), 22:20 (54. – Mensah), 23:20 (55. – Möllgaard), 24:20 (55. – Barthold), 24:21 (56. – Mensah), 25:21 (57. – Sandell), Saugstrup 2 Min (57:35), Aggefors parierte Johannessen (59.), 26:21 (60. – 7m UnZ 23), Aggefors parierte Johannessen (60.), Auszeit Aalborg (59:43), 26:21 (EST)

Beste Torschützen: Sandell 8/9, Claar 8/10, Möllgaard 4/7 – Gottfridsson 5/8, Mensah 4/9, Wanne 4/5

Wurfeffizienz: 62:48 Prozent

Torhüter: 16:10 Paraden (43:28 Prozent)

Gegenstoß-Tore: 3:3

Technische Fehler: 11:8

Strafminuten: 4:10

Zuschauer: 0 in Gigantium Arena Aalborg

Schiedsrichter: Zigmars Sondors und Renars Licis (Lettland)

Aalborg Handbold: Aggefors (16/1 Paraden), Gade (bei einem 7m) – Jakobsen (2), Samuelsson (1), Barthold (1), Claar (8), Sandell (8), Christensen, Saugstrup, Holst, Marcher, Möllgaard (4), Antonsen, Juul (2/1)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (10 Paraden) – Golla (2), Hald (1), Svan (3), Wanne (4/3), Jondal, Steinhauser, Mensah (4), Sögard (2), Gottfridsson (5), Holpert, Petersson, Rod

Zeitstrafen: 4:10 Minuten (Sandell 2, Saugstrup 2 – Golla 4, Sögard 2, Svan 2, Wanne 2); Siebenmeter: 1/1:4/3 (Aggefors hält gegen Wanne)

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