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Handball-WM 2013 Serbien: Trainer Morten Soubak im Weltmeister-Interview mit SPORT4Final

22.12.2013 – SPORT4Final – Live aus Belgrad:

Handball-WM 2013 Serbien: Finale

Die Handball-WM 2013 in Serbien fand mit dem großartigen Finale zwischen Brasilien und Serbien ihren Abschluss. Ein überglücklicher dänischer Weltmeistertrainer für Brasilien, Morten Soubak, gab SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp das folgende Exklusiv-Interview:

Handball-WM 2013 Serbien - Finale: Brasilien vs. Serbien 22:20 am 22.12.2013 - Foto: SPORT4Final
Handball-WM 2013 Serbien – Finale: Brasilien vs. Serbien 22:20 am 22.12.2013 – Foto: SPORT4Final

 

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Herzlichen Glückwunsch zu einem großartigen Erfolg. Ihre Mannschaft hat dem Druck standgehalten und eine spielerische Lösung gefunden?

„Ja. Wir haben natürlich gewusst, dass es so einen Druck der Serben wie gegen Polen geben wird. Und natürlich haben wir darüber geredet, was wir machen. Was machen wir, besonders wenn wir Probleme haben. Und wir waren vielmals in Problemen. Wir konnten nicht die Tore machen usw. Aber wir haben die Abwehr gelöst, glaube ich, ganz gut. Sie haben nur zwanzig Tore gemacht, das ist o.k. Aber wir können nicht die Abwehr von den anderen Mannschaften einfach abbilden und die Torfrau war viel besser. Sie haben mit 44 % gespielt und wir waren nur bei 34 %. Das ist ein großer Unterschied, aber trotzdem zeigt mir das, wir waren sehr gut und stark in der Abwehr. Und ich glaube, dass ist der entscheidende Unterschied in diesem Spiel.“ 

Hatten Sie in der Spielintelligenz und Spielführung Vorteile?

„Ja, vielleicht. Wir waren in Problemen. Wir haben auch die Serben gegen Norwegen gesehen, wo die Serben so gespielt und 7:1 gemacht haben. Und dann denkt man natürlich, was passiert jetzt und die kommen mit diesem Druck usw. Aber noch einmal: Wir waren o.k. Wir haben die Abwehr stabilisiert bisher und dann fertig. Und dann haben wir natürlich auch ein bisschen Glück gehabt.“

Es ist der größte Erfolg für Sie und natürlich Brasilien?

„Natürlich. Das ist der größte Erfolg. Aber das ist unglaublich. Unglaublich, was wir heute hier gemacht haben.“

Zehn Millionen Brasilianer sollen live am Fernseher zugeschaut haben?

„Das ist wahnsinnig.“

Jetzt kommt der Olympiasieg?

„Das weiß ich nicht. Niemand weiß das. Aber natürlich ist das ein Traum und wir arbeiten für das auch. Und jetzt gehen wir nach Hause und müssen das präparieren für die Olympischen Spiele in Rio. Das ist klar.“

Der Druck wird für Sie aber größer werden?

„Ja, das wissen wir.“ 

Was können Sie bis dahin überhaupt noch besser machen?

„Ja natürlich, wir können noch viele Dinge im Spiel besser machen. Wir müssen noch jüngere Spielerinnen heran ziehen und dann müssen wir arbeiten und das bis zu den Olympischen Spielen einstudieren.“ 

Vielen Dank für das Interview, Herr Soubak. Ich wünsche Ihnen auf Ihrem weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

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