Thüringer HC bei SVG Celle. Herbert Müller „um jeden Preis gewinnen“

Herbert Müller und Szimonetta Planeta - Thüringer HC bei SVG Celle. Herbert Müller "um jeden Preis gewinnen" - Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC
Herbert Müller und Szimonetta Planeta – Thüringer HC bei SVG Celle. Herbert Müller „um jeden Preis gewinnen“ – Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC

Der deutsche Meister im Handball der Frauen, Thüringer HC, startet am Samstag zum ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres. In Celle wartet der aktuelle Tabellenzwölfte, die SVG Celle, und könnte mit einem Überraschungserfolg einen Schritt gegen den Abstieg tun. Für den Thüringer steht nur ein Sieg zur Debatte, will man den Abstand zum Tabellenführer SG BBM Bietigheim nicht anwachsen lassen.

06.01.2017 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Vom Thüringer HC standen Cheftrainer Herbert Müller und die ungarische Nationalspielerin Szimonetta Planeta im Pressegespräch zur Verfügung. 

Herbert Müller: „Ich bin erst einmal überaus zufrieden, dass wir die beiden Spiele gegen den Buxtehuder SV und Frisch Auf Göppingen gewonnen haben. Da ist es uns in der Vergangenheit gerade in der Zeit nach der EM- oder WM-Pause schon wesentlich schlechter gegangen. Jetzt müssen wir nachlegen, sollten Celle auf keinen Fall unterschätzen. Ich werde in diesem Jahr jeden Gegner ernst nehmen, und ich hoffe, meine Spielerinnen auch. Celle hat schon überraschende Ergebnisse erzielt, in Bad Wildungen und beim TV Nellingen gewonnen, spielt eine gute, offensive Abwehr und hat einen starken Rückraum. Dort müssen wir aber um jeden Preis gewinnen.“  

Szimonetta Planeta: „Ich freue mich, hier beim Thüringer HC und in der Bundesliga spielen zu dürfen. Ich weiß, ich soll hier Tore werfen, aber die Hauptsache ist doch, dass wir gewinnen, egal wie viele Tore ich werfe. Wenn ich 10 Tore werfe und wir  verlieren, wie soll ich mich da freuen? Ich wollte der Mannschaft gegen Buxtehude helfen, und da war es am Ende schön, dass ich auch getroffen habe. Ich hatte am Anfang gedacht, ich würde allein und traurig in der Fremde sein, aber alles ist gut, Erfurt ist schön, die Mädels sind nett. Mein Hund Özil und ich fühlen sich hier richtig gut.“

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